Handel

Das Weihnachtsgeschäft läuft in Velbert recht gut an

Für Andreas Haaf, Inhaber des Spielwarengeschäftes Brummbär,

Foto: Alexandra Roth

Für Andreas Haaf, Inhaber des Spielwarengeschäftes Brummbär, Foto: Alexandra Roth

  Der Handel und „Velbert aktiv“ zeigen sich überwiegend zufrieden. Doch manchem fehlt der verkaufsoffene Sonntag und der festliche Markt.

Obwohl es dieses Jahr in Velbert weder einen Weihnachtsmarkt noch einen verkaufsoffenen Adventssonntag in der City gibt, zeigt sich der Handel überwiegend zufrieden mit dem Start des Weihnachtsgeschäfts.

So sagt etwa Andreas Haaf, Inhaber des Spielwarengeschäfts Brummbär, nach dem ersten Adventswochenende: „Soweit ist die Weihnachtszeit für uns gut gestartet. Generell vermisse ich die verkaufsoffenen Sonntage nicht, der Adventssonntag fehlt mir aber schon.“

Nachfrage nach Spielzeug variiert je nach Alter und Vorlieben

Trotzdem sei auch in seinem Laden der Weihnachtsmann in Form fleißiger Eltern schon präsent: Der große Verkaufsrenner, der schon im letzten Jahr Kinderaugen leuchten ließ – nämlich die Musikbox samt passender Figuren mit Hörspielen – sei bereits fast ausverkauft. „Ansonsten gibt es keine richtigen Trends für Spielzeug“, sagt Haaf, „das variiert je nach Alter und Vorlieben.“

Etwas mäßiger beurteilt Jürgen Ströter, Inhaber des Elektrogeräte-Fachhändlers Ströter, das Anlaufen des Weihnachtsgeschäfts. Das sei allerdings nicht schlimm, denn: „Mit dem Jahr insgesamt sind wir sehr zufrieden“, erklärt Ströter. Und: „Die meisten Familien machen sich vor Weihnachten hier eher ein gemeinsames Geschenk, zum Beispiel einen neuen Fernseher.“ Der ganz große Hit sei in diesem Jahr übrigens ein Bluetooth-Lautsprecher.

Männer sollten ihrer Frau besser keinen Mixer schenken

Männer würden bei der Kombination Elektrohändler und Geschenk der Erfahrung Ströters nach aber auch eigenwillige Ideen entwickeln: „Wenn ein Mann hier ankommt und einen Mixer für seine Frau kaufen will, rate ich ihm, doch lieber etwas Schönes zu kaufen“, meint er lachend. Was das sein könnte, davon hat Sabine Holten, Inhaberin des Ladens Trip & Travel, eine Vorstellung: „Vielleicht einen eleganten Schirm oder eine neue Geldbörse“ meint sie. Und für die Herren der Schöpfung: „Bei Männern sind in diesem Jahr Kartenetuis der Renner.“ Die seien auch schon zahlreich über die Ladentheke gewandert

Kein größeres Problem ist für Sabine Holten, dass die Adventszeit dieses Jahr „ein bisschen kürzer ausfällt“. Denn: „Die Kunden sind schon voll dabei.“ Mit dem Start ins Weihnachtsgeschäft sei sie deshalb zufrieden. Schade sei nur, dass in diesem Jahr der verkaufsoffene Sonntag nicht stattfinde.

Buchhandlung musste schon viele Aushilfen einstellen

Ebenfalls ein positives Fazit zieht Rebecca Felicitas Zimmer, Filialleiterin der Thalia Buchhandlung – aber auch mit der kleinen Einschränkung: „Ich bin schon etwas traurig, dass es den Adventssonntag und den Weihnachtsmarkt in der Innenstadt nicht gibt.“ Ansonsten laufe das Geschäft gut, sie habe „viele Aushilfen“ einstellen müssen, um den Andrang in der Vorweihnachtszeit zu bewältigen.

Auch bei Volker Böhmer, Vorsitzender der Werbegemeinschaft „Velbert aktiv“, ist das Stimmungsbild nach den Rückmeldungen von Händlern eher gut, „obwohl es in der Stadt am Samstag ab dem späteren Nachmittag ruhiger als sonst war“. Ob dies etwa auf den fehlenden Weihnachtsmarkt zurückzuführen sei, könne man nicht sagen. So seien beispielsweise die Händler in Düsseldorf trotz einiger Weihnachtsmärkte dort nicht rundweg zufrieden. Und: „Wir sind hier in Velbert mit den Weihnachtsbäumen und der weihnachtlichen Musik gut aufgestellt. Da ist die Resonanz, etwa auf Facebook positiv“, sagt Böhmer.

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