Schulterschluss

Bürgerverein unterstützt Arbeitskreis Alt-Langenberg

Engagieren sich ehrenamtlich als Heimatforscher – sorgen sich nun aber um ihren künftigen Verbleib: Barbara Brombeis (v.l.) und die Mitglieder des VHS-Arbeitskreises Alt-Langenberg, hier bei der letzten Ausstellungseröffnung.

Engagieren sich ehrenamtlich als Heimatforscher – sorgen sich nun aber um ihren künftigen Verbleib: Barbara Brombeis (v.l.) und die Mitglieder des VHS-Arbeitskreises Alt-Langenberg, hier bei der letzten Ausstellungseröffnung.

Foto: Alexandra Roth

Langenberg.   Der Arbeitskreis Alt-Langenberg soll umziehen. Die neuen Räume aber sind ihm zu klein. Nun will der Bürgerverein bei der Stadt intervenieren.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Langenbergs Stadtgeschichte liegt beiden am Herzen. Wen wundert’s da, dass man nun den Schulterschluss probt: Bei den Anstrengungen des Arbeitskreises Alt-Langenberg, neue geeignete Räume für seine heimatkundliche Sammlung zu finden, sagte der Bürgerverein Langenberg den ehrenamtlichen Heimatforschern Unterstützung zu.

Zur Sprache gekommen waren die Probleme des Arbeitskreises, der als ältester der Volkshochschule im kommenden Jahr bereits sein 70-jähriges Bestehen feiern kann, beim Stammtisch in der Gaststätte Alt-Langenberg. Vor 25 Zuhörern berichtete Arbeitskreis-Leiterin Barbara Brombeis von den Schwierigkeiten, die man auf sich zukommen sieht, wenn das kleine Heimatmuseum – wie von der Stadt geplant – demnächst aus dem Alten Rathaus an der Hauptstraße in die Donnerstraße 13 umziehen soll.

Kritik: Räume sind zu klein und nicht barrierefrei

„Die Räume, die man in der ehemaligen Brucher Schule, dem heutigen VHS- bzw. Büchereigebäude für uns vorgesehen hat, sind ungeeignet, zu klein und nicht behindertengerecht“, so Barbara Brombeis. Dabei seien ihnen genau diese Dinge eigentlich garantiert worden – damals, als der Arbeitskreis 2007 aus seinen Räumen im Bürgerhaus aus- und in die erste Etage des Alten Rathauses umgezogen sei.

Der ursprüngliche Wunsch der Heimatforscher, nach der Sanierung ins Bürgerhaus zurückkehren zu können, hatte sich nicht erfüllt. Bis zuletzt nämlich hatte man gehofft, mit der heimatkundlichen Sammlung in die Räume der ehemaligen Bürgerhaus-Gaststätte einziehen zu können. Nicht nur, weil es dort genügend Lagerfläche gibt – dieser Raum verfügt auch über einen eigenen Eingang.

Für die Stadt war diese Lösung dann aber nicht mehr in Betracht gekommen. Angesichts der nun angebotenen Räume stelle sich jedoch die Frage, ob ehrenamtliche Arbeit tatsächlich nicht ausreichend gewürdigt werde, argwöhnt die Arbeitskreis-Vorsitzende.

Bürgerverein zieht positive Bilanz vom Weinfest

Der Bürgerverein signalisierte jedoch, die Heimatforscher mit diesem Problem nicht alleine lassen zu wollen. So wolle man die Problematik noch einmal an die Stadt herantragen, und nach Alternativen fragen, kündigte Vorsitzender Wolfgang Werner an.

Gänzlich unproblematisch dagegen etwas anderes, das an diesem Abend zur Sprache kam: Das 7. Weindorf, in das vor 14 Tagen auf den Mühlenplatz eingeladen hatte. Rund 500 Gäste hatten das Fest besucht, das von Bürgermeister Dirk Lukrafka eröffnet worden war. Und: „Ein achtes Weindorf wird ganz sicher folgen“, kündigte Wolfgang Werner an, der die Gelegenheit nutzte, sich nicht nur bei den zahlreichen Helfern noch einmal ganz herzlich zu bedanken. Er freute sich auch, dass alle Sponsoren, zugesagt hatten, der Veranstaltung auch künftig die Treue zu halten.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben