Sportzentrum

Bürgermeister bringt Stadion-Neubau wieder ins Spiel

Zur Eröffnung gibt’s im neuen Sportzentrum Velbert etliche attraktive Programmpunkte.

Zur Eröffnung gibt’s im neuen Sportzentrum Velbert etliche attraktive Programmpunkte.

Foto: WAZ FotoPool

Velbert.   Im November wird der erste Bauabschnitt mit dem Sporthallen-Komplex feierlich eröffnet. Ein prima Zeitpunkt, findet Bürgermeister Stefan Freitag, über den als dritten Akt ganz hintenan gestellten Fußballstadion-Neubau nachzudenken. Sein Argument angesichts der starken Nachfrage nach Wohnbauflächen: Der Bereich Sonnenblume wäre geradezu ideal zum Wohnen im Grünen

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Eine große Eröffnungsparty nebst Hoppeditz-Erwachen am 11. 11. – entgegen bisheriger Velberter Taktung erstmals auch zur richtigen Narren-Zeit um 11.11 Uhr – steht am zweiten November-Wochenende auf dem Programm. Dann wird nämlich mit dem Sporthallen-Komplex der erste Bauabschnitt des neuen Sportzentrums Velbert auf der ehemaligen Deponie Industriestraße offiziell eröffnet. Sowohl am Samstag als auch Sonntag gibt es je einen Tag der offenen Tür, bei dem alle interessierten Bürger das fertige Projekt besichtigen können. Der zweite Bauabschnitt mit der Leichtathletik-Anlage soll gleich anschließend in Angriff genommen und bis zum Herbst 2013 fertiggestellt werden.

Für Stefan Freitag ist die Eröffnungsfeier ein geeigneter Zeitpunkt, den dritten Akt in den Blick zu nehmen, nämlich den vor Jahren in der Abfolge von oberster Priorität ganz hintenan gestellten Fußballstadion-Neubau. „Die Zeit ist reif, auch über den dritten Bauabschnitt nachzudenken“, findet der Bürgermeister, „wir brauchen für dieses Thema politische Richtungsentscheidungen.“ Wenn er sehe, wie stark gefragt in Velbert Wohnbauflächen seien, dann müsse man überlegen, ob man tatsächlich das im Flächennutzungsplan vorgesehene Wohngebiet an der Sonnenblume – wo noch die Blauen von der SSVg spielen – weiterhin auf die lange Bank schieben wolle. Denn dieser Bereich sei attraktiv und ideal geeignet zum Wohnen im Grünen „mit Autobahnanschluss“. Allerdings sei für das Stadion ein „geschlossenes Finanzierungskonzept“ vonnöten, betont Freitag, da der Bau nicht aus Haushaltsmitteln bezahlt werden könne.

Für den 10./11. November sind bereits einige Programmpunkte festgezurrt: U. a. gibt’s dann Skaterhockey, Rollkunstlauf-Showgruppen, die Sternenlicht-Revue, Taekwondo-Vorführen und kostenloses Kicken in der Soccerhalle.

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