Rhythm & Blues

Blues-Band begeistert im Langenberger Alldie-Kunsthaus

Hot’n’́Nasty überzeugte einmal mehr das Langenberger Publikum. Es war ihr dritter Auftritt in der Senderstadt.

Foto: Ulrich Bangert

Hot’n’́Nasty überzeugte einmal mehr das Langenberger Publikum. Es war ihr dritter Auftritt in der Senderstadt. Foto: Ulrich Bangert

Langenberg.   Die Rhythm- & Blues-Band Hot’n’Nasty war bei Alldie zu Gast. Sie warb auch um Unterstützung für eine Online-Abstimmung.

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Mitwippen war angesagt als jetzt im Alldie-Kunsthaus Langenberg die Bluesrock-Band „Hot’n’Nasty“ zu Gast war.

Bereits zum dritten Mal gastierten sie in Langenberg – ein Zeichen dafür, wie wohl sich die vier Bandmitglieder in der Senderstadt fühlen. „Das sind immer schöne Konzerte hier. Am Anfang waren wir ein bisschen skeptisch, weil es ja als Kunsthaus deklariert ist, aber nach und nach konnten wir in Langenberg Fans dazu gewinnen und die Leute von unserer Musik überzeugen“, erzählte Gründungsmitglied Malte Triebsch.

Auszeichnungen eingeheimst

Bereit seit Ende der 90er-Jahre existiert Hot’n’Nasty und schon lange zählen sie zur ersten Liga in der deutschen Bluesrock-Szene. 2009 wurden sie sogar mit dem deutschen Rock- und Pop-Preis in den Kategorien „Bestes Rhythm & Blues Album“ und „Beste Rhythm & Blues Band“ ausgezeichnet. Schon bald kann den Vieren eine neue Auszeichnung winken, denn sie sind zusammen mit acht weiteren Bands nominiert für die Teilnahme an der German Blues Challenge 2018. Per Online-Voting wird dann abgestimmt, welche fünf Bands am Ende gegeneinander um den Sieg antreten.

Die Werbetrommel gerührt

Dafür rührte Hot’n’Nasty auch im Alldie Kunsthaus in Langenberg die Werbetrommel. „Wir würden uns über eure Stimmen mega freuen“, verkündete Sänger Robert Collins. Wer die German Blues Challenge gewinnt, darf als Vertreter Deutschlands an der European Blues Challenge in Portugal teilnehmen.

In Langenberg wollte die Band aber nicht nur zum Abstimmen aufrufen, sondern vor allem ihr neues Album „Dirt“ vorstellen, das nun erhältlich ist. Neue Songs wie „She talks“ begeisterten die Zuschauer sofort und sorgten dafür, dass es keinen mehr regungslos auf dem Stuhl hielt. Die neuen Klänge überzeugen vor allem mit Power, für die die Jungs von Hot’n’Nasty auch in der Vergangenheit schon bekannt war.

Fanbasis im In- und Ausland

Schon die letzte CD „Boost“ ging durch die Decke und sorgte dafür, dass sich die Band eine Fangemeinde im In- und Ausland aufbauen konnte. Schon internationale Rockgrößen wie beispielsweise Wishbone Ash, Dr. Feelgood oder Chris Farlowe verpflichteten Hot’n’Nasty immer wieder als Support-Act. Kein Wunder also, dass es auch Leute von weiter her am Samstag ins Alldie Kunsthaus zog.

Das Konzert im Langenberger Kunsthaus an der Wiemer Straße war ein voller Erfolg, denn Hot’n’Nasty hat auch hier schon längst Kultstatus. Man darf sich schon jetzt auf ihren nächsten Abstecher nach Velbert freuen – vielleicht haben die Vier ja dann auch schon einen neuen Preis im Gepäck.

Aktuell besteht Hot’n’Nasty aus Gründungsmitglied Malte Triebsch an der Gitarre, Dominique Ehlert am Schlagzeug, Jacob Müller mit dem Bass und seit 2013 Robert Collins als Sänger. Collins hat schon mit namhaften Künstlern wie T. M. Stevens, John Hayes oder Raoul Walton zusammengearbeitet.

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