Feuerwehr

Beste Stimmung beim Florianstag der Feuerwehr in Neviges

Ein Prost auf die

Foto: Uwe Möller

Ein Prost auf die Foto: Uwe Möller

Neviges.   Wenn die Feuerwehr feiert, ist es fröhlich und informativ: An zwei Tagen strömten die Besucher zum Florianstag in die Siebeneicker Straße.

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Für Natalie, Conny und Sandra ist klar, wohin sie gehen, wenn sie Spaß haben wollen: „Hier beim Feuerwehrfest trifft man Leute, die man das ganze Jahr nicht gesehen hat“, meint Natalie und nippt an ihrem Cocktail. Den gab ‘s natürlich auch wieder am Samstag beim „Florianstag“ an der Siebeneicker Straße. Am Sonntag gab die Feuerwehr dann beim Tag der offenen Tür einen Einblick in ihren Alltag – und das ist für kleine und große Besucher hochspannend.

Erik stürmt gleich zur Hüpfburg

„Uns gelingt es bei jedem Tag der offenen Tür, Nachwuchs zu bekommen“, freut sich Markus Lennartz, Leiter der Feuerwehr Velbert. „Ich bin den Kameradinnen und Kameraden sehr dankbar, dass sie dieses Fest in Neviges jedes Jahr organisieren.“

Familie Döring aus Hagen wird auf jeden Fall auch im nächsten Jahr wieder kommen, dafür sorgt schon Steppke Erik (2). Kaum angekommen, stürmt der Kurze in Richtung Hüpfburg: „Für Kinder ist das einfach super hier“, schwärmt Mama Tanja Döring. Klein-Erik und auch Papa Marc sind jedenfalls schwer beschäftigt.

Dickes Lob auch für die tolle Bewirtung

„So eine Löschübung mitzuerleben ist natürlich etwas ganz anderes, als das nur im Bilderbuch zu sehen“, schmunzelt Tanja Döring. Ein dickes Lob gibt’s auch für die Verpflegung: „Pommes, Currywurst, Eis, Crepes, alles da, klasse.“ Für das beliebte Kistenstapeln muss Erik allerdings noch etwas wachsen: Gesichert durch Haltegurte, stapeln Kinder Cola-Kisten in schwindelerregender Höhe.

Rettungshunde bewiesen eine gute Nase

Zum ersten Mal dabei: Die Rettungshundestaffel der Feuwehr NRW. Schon interessant, wie die vierbeinigen Helfer Menschen „erschnüffeln“, die sich zuvor versteckt hatten. „Diese Hunde kommen zum Einsatz, wenn Menschen unter Trümmern liegen. Oder auch, wenn eine hilflose Person vermisst wird“, erläutert Tobias Flentje-Meyer, Einsatzbereichsführer der Nevigeser Feuerwehr.

Gottesdienst mit beeindruckender Predigt

Auch nachdenkliche Töne gehören zum Florianstag: Der ökumenische Gottesdienst im Dom – zelebriert von Pfarrerin Stefanie Stute und Franziskanerbruder Dietmar – ließt niemanden kalt. Dass jeder Bürger Tag und Nacht die Gewissheit habe, zeitnah Hilfe zu bekommen, könne man gar nicht hoch genug schätzen, so Stefanie Stute in ihrer Predigt. „Aber was tun die Retter, wenn ihre Seele selbst einmal einen Notruf abgibt?“ Weil man den entscheidenden Moment zu spät kam, eben nicht mehr helfen konnte? In „respektvollem Umgang mit den eigenen Ressourcen“, so Pfarrerin Stute, sollten Feuerwehrleute dann ihren eigenen Notruf ernst nehmen. Begleitet vom Fanfarencorps Neviges 1957 zogen dann alle vom Dom zur Wache, hinein ins Partyvergnügen bis tief in die Nacht

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