Tennisclub Langenberg

52 Kinder: Rekordbesuch im Langenberger Tennisferiencamp

Die Teilnehmer des TCL-Tenniscamps, das in der ersten Sommerferienwoche stattfand.

Die Teilnehmer des TCL-Tenniscamps, das in der ersten Sommerferienwoche stattfand.

Foto: TCL

Langenberg.   32 Kinder kamen ins erste Tennisferiencamp vor fünf Wochen – jetzt schwingen 20 weitere beim TC Langenberg eine Wochen lang die Tennisschläger.

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Der Schweiß fließt in Strömen – doch zwanzig Augenpaare strahlen dazu um die Wette: Mit Feuereifer schwingen sie die Tennisschläger, die Jungen und Mädchen, die in dieser Woche das zweite Sommerferiencamp des Tennisclubs Langenberg auf der Anlage an der Donnerstraße besuchen. Und der Trainingseifer, den die Kinder an den Tag legen, hat auch einen guten Grund: Jeder will schließlich richtig fit sein für das große Abschlussturnier, das am heutigen Freitag stattfinden soll.

„Die Kinder in relativ kurzer Zeit wirklich ‘spielfähig’ zu bekommen: Das ist das Hauptziel, was wir in diesem Feriencamp verfolgen. Und das klappt sogar richtig gut“, sagt Baback Keiwandarian, Cheftrainer des TCL, der schon in der ersten Ferienwoche mit seinem Trainerteam 32 Kinder im Feriencamp betreute.

Ein warmes Mittagessen gibt es auch im Tenniscamp

„Da war es aber noch richtig heiß – nach zehn Minuten auf den Platz hieß es da nur noch ‘ab in den Schatten’“, erinnert sich Keiwandarian – und fügt mit breitem Lächeln hinzu: „So wie’s jetzt ist, ist es besser!“

Und als wollten sie den 44-jährigen Hattinger, der seit April neuer Cheftrainer beim TCL ist, in dieser Einschätzung bestätigen, schlagen die 20 Kinder wieder mit Feuereifer gelbe Filzbälle übers Netz. Von 10 bis 13 Uhr wird seit Montag täglich trainiert. Danach gibt’s eine einstündige Pause, in der den kleinen Ballkünstlern ein warmes Mittagessen serviert wird. „Danach findet von 14 bis 15 Uhr noch mal ein Abschlusstraining statt“, so Keiwandarian.

Kleine Spieler schwitzen fürs Tennissportabzeichen

Dass die Kinder nach dieser Trainingswoche topfit sind, bekommen sie übrigens sogar Schwarz auf Weiß mit nach Hause. „Alle Kinder erwerben im Camp auch das DTB-Tennissportabzeichen“, erläutert der Trainer. In sechs Disziplinen müssen die Jungen und Mädchen Leistungen erbringen, um sich am Ende das bronzene, silberne oder sogar das goldene DTB-Sportabzeichen ans Revers heften zu können.

„Das sind die Disziplinen Vorhand und Rückhand, dann Vorhand- und Rückhand-Volley, Aufschlag und Fächerlauf“, zählt Keiwandarian auf. Gerade diesem Lauf, bei dem die Kinder von der Grundlinienmitte der Reihe nach zu sechs Pylonen und wieder zurückrennen müssen, ist wichtig: Denn: „Gute Beinarbeit ist für ein gutes Tennisspiel unerlässlich.“

Was dem ehemaligen Regionalligaspieler, der jetzt aus Verbundenheit zum Club in der TCL-Herren- und der TCL-Herren-Ü30-Mannschaft Bezirksklasse spielt, im Trainingscamp jedoch über allem steht: „Die Kinder sollen hier Erfolgserlebnisse haben. Und nach dieser Woche soll jeder jeden kennen. Und ganz toll ist es, wenn hier sogar echte Freundschaften entstehen.“

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