Kriminalittät

16-jähriger mit 2 Promille klaut 6 Liter Wodka in Velbert

Die Polizei schnappte den alkoholisierten 16-jährigen Dieb.

Die Polizei schnappte den alkoholisierten 16-jährigen Dieb.

Foto: Olaf Ziegler / Funke Foto Services GmbH

Velbert.  Als er erwischt wird, holt er seine Freunde zur Hilfe, die den Geschäftsführer des Ladens attackieren. Polizei findet den Jugendlichen im Gebüsch

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Randale im Supermarkt: Am späten Montagabend (21.10.2019) sind Polizeibeamte vom Kaufland-Geschäftsleiter an der Friedrichstraße 262 in Velbert zu Hilfe gerufen worden, er war von mehreren Jugendlichen angegriffen worden war.

Was war zuvor geschehen? Gegen 21.30 Uhr beobachtete der Inhaber einen ihm bereits aus vorangegangenen Ladendiebstählen bekannten Jugendlichen, der sich trotz Hausverbot iim Laden aufhielt. Als der 16-Jährige versuchte, zwei Drei-Liter-Flaschen Wodka zu stehlen, schritt er ein. Er forderte den Jungen auf, den Alkohol an ihn auszuhändigen. Der Jugendliche kam zwar zunächst der Aufforderung des Geschäftsleiters nach, schubste diesen dann jedoch und versuchte, sich aus seinem Griff zu befreien. Als dem Jungen weitere Jugendliche zu Hilfe kamen und den 26-jährigen Geschäftsleiter angriffen, konnte der Ladendieb mit seinen Freunden fliehen.

Jugendlichen erwartet Strafverfahren

Die Velberter Polizei fand den 16-Jährigen versteckt in einem Gebüsch an der Noldestraße. Der bereits polizeibekannte Jugendliche versuchte zunächst auch vor der Polizei zu fliehen, konnte jedoch schnell festgehalten und anschließend auf die Polizeiwache Velbert gebracht werden. Hier gab er nicht nur den Konsum von Alkohol, sondern auch von Drogen zu.

Ein Atemalkoholtest ergab den unglaublichen Wert von knapp zwei Promille. Zur weiteren Beweisführung wurden Blutproben angeordnet. Anschließend wurde der jugendliche Beschuldigte an Erziehungsberechtigte übergeben. Den 16-jährigen Jugendlichen erwartet nun ein Strafverfahren wegen des versuchten Ladendiebstahls. Seine zusätzliche Gewaltanwendung zum Nachteil des Geschäftsinhabers wird sich sicherlich auch noch strafverschärfend auswirken.

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