Franz-Josef-Tigges-Platz

Sundern: Zoff wegen Bauprojekt Franz-Josef-Tigges-Platz

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Diese Skizze zeigt, wie eine Neugestaltung des Franz Josef-Tigges-Platz aussehen könnte.

Diese Skizze zeigt, wie eine Neugestaltung des Franz Josef-Tigges-Platz aussehen könnte.

Foto: Privat / WP Sundern

Sundern.  Fehlende Transparenz im Verlauf der Beratungen zur Teilbebauung des Franz-Josef-Tigges-Platzes weist Sunderns Bürgermeister Brodel jetzt zurück.

„In der letzten Zeit wurden in verschiedenen Medien und in den sozialen Netzwerken teilweise irreführende Behauptungen zur möglichen Teilbebauung des Franz-Josef-Tigges-Platzes und damit zur Weiterentwicklung der Innenstadt veröffentlicht“, heißt es in einer Erklärung aus Sunderns Bürgermeisterbüro. Da diese Zeitung keine „irreführenden Behauptungen“ veröffentlicht hat, haben wir uns zunächst schwergetan, die laut Bürgermeister Ralph Brodel notwendige „einfache Klarstellung“ zu veröffentlichen. Der Verwaltungschef verweist außerdem auf das öffentliche Protokoll der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses (HFA) am 6. Juni 2019. Der potenzielle Investor sei eingeladen worden – und war anwesend, um das Bau-Projekt im öffentlichen Teil vorzustellen. „Dies wurde von der Mehrheit der Ausschussmitglieder jedoch abgelehnt“, so Ralph Brodel. „Der HFA ist, neben dem Rat, der zentrale Ausschuss für die Politik und deren direkt gewählten politischen Kommunalvertretern. Ebenfalls ist er der zuständige Ausschuss, in dem alle finanziellen Angelegenheiten zu regeln sind. Selbstverständlich sind dort auch alle Fraktionen sowie auch fraktionslose Ratsmitglieder vertreten. Daneben müssen alle Entscheidungen der Ausschüsse in den folgenden Ratssitzungen ebenfalls beraten und diskutiert werden“, führt der Bürgermeister aus. In diesem Zusammenhang von einem „Vorbei am Rat, den Fraktionen oder den Bürgerinnen und Bürgern“ zu sprechen, sei falsch und irreführend. Daneben seien die Pläne im Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt und Infrastruktur (SUI) in der Beratung. Darüber hinaus sind die angestrebten Nutzungen des Gebäudes ausdrücklich mit dem Stadtentwicklungskonzept in vollständiger Übereinstimmung, wie man es ebenfalls im öffentlichen Rats- und Informationssystem finden kann.

CDU-Fraktion spricht von politischem Skandal

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Kritik auch von weiteren Ratsmitgliedern

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