Musikszene

Hachen: Kein Wunsch bleibt offen

Bild 1: Das Hauptorchetser unter der Leitung von Lutz Schulte (ganz rechts), 2. das Vororchester mit der Blockflötengruppe

Bild 1: Das Hauptorchetser unter der Leitung von Lutz Schulte (ganz rechts), 2. das Vororchester mit der Blockflötengruppe

Foto: Frank Albrecht / WP Sundern

Hachen.  Kein Wunsch blieb beim Wunschkonzert am 1. Advent offen, und so gab es nur zufriedene Gesichter in der Schützenhalle Hachen.

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Die Begrüßung einer ganzen Reihe von Ehrengästen mussten die Besucher des Wunschkonzertes beim Musikverein Hachen noch abwarten, bevor sie in den musikalischen Genuss des Nachmittages kamen. Die Musikerinnen und Musiker hatten in die Schützenhalle Hachen eingeladen, um vor großem Publikum ihr Können auf verschiedenen Instrumenten unter Beweis zu stellen.

Zum mittlerweile 20. Male konnte der Musikverein damit einen unterhaltsamen Nachmittag bieten, dessen

Erlös vor allem der vielfältigen Weiterbildung des Nachwuchses zu Gute kommt.„Wir sind im Verein auf dem richtigen Weg“, erklärte Bernd Jüngst, Vorsitzender des Musikvereins, zur Begrüßung der Gäste. Seit einem Jahr stehe der Musikverein unter der neuen musikalischen Leitung von Lutz Schulte, der Vorgänger Wilfried Schulte nach 22 Jahren im Amt des Dirigenten abgelöst hatte. Jüngst erinnerte daran, dass es 1999 das erste Wunschkonzert seines Vereins gegeben habe, das sich im Laufe der Jahre zu einer immer beliebteren Veranstaltung entwickelt habe. So sei er sich sicher, dass man auch in diesem Jahre nicht mit zwei Mal 30 Minuten auskomme, um die Wünsche im Konzert abzuarbeiten.

14 Stücke im Angebot

Bei einem Blick auf das umfangreiche Konzertprogramm gab es dazu auch keinen Zweifel. Insgesamt 14

Stücke – einschließlich der Darbietungen des Vororchesters - deuteten den Besuchern viel Unterhaltung an. Zu der trug zunächst das Vororchester Hachen-Hövel bei, das sein musikalisches Programm selber vorstellte. Und so wurde den Gästen nach einem schwungvollen Beginn auch noch ein „Recorder Rap“ geboten, bei dem auch die Blockflötengruppe kräftig unterstützte. Dirigent Pascal Severin konnte die kleinsten Musiker auf der Bühne gelungen mit einbinden, was sich im kräftigen Applaus widerspiegelte, denn es hatte nicht nur den Eltern und Großeltern gefallen.

Mit dem dritten Teil ihres Auftritts bot das gesamte Vororchester ein starkes Intro. Die jungen Musiker überreichten ihrem Dirigenten als Dank für die Betreuung noch ein Geschenk. Mit nur einer kleinen Pause betrat dann das Hauptorchester unter der Leitung von Lutz Schulte und zum Applaus der Gäste die Bühne. So legten die erfahrenen Musikerinnen und Musiker gleich mit einem Konzertmarsch vor, der bei allen Anwesenden die Vorfreude auf den weiteren Verlauf des Konzertes noch steigern konnte.

Zwischen den Stücken nahmen Louis Fricke und Viktoria Jüngst das Mikrophon in die Hand und führten in die nächsten Stücke ihres Orchesters ein. Dabei erklärten sie ausführlich, den Hintergrund des Stückes und stellten den Komponisten vor. Das war bei ihrem Vortrag „Im weißen Rössl“, natürlich kaum nötig: In vollen Zügen konnten die Gäste des Wunschkonzertes sowohl die Musik als auch die begleitenden Ausschnitte aus dem Film mit Peter Alexander genießen, die auf Leinwand gezeigt wurden.

Filmmusik im Bigband-Sound

Wie schon bei der bekannten Filmmusik, die vom Musikverein Hachen im besten Big-Band-Sound gespielt wurde, brillierten die Musiker auch im weiteren Konzertverlauf. Neben Märschen, die schon wieder Lust auf das nächste Schützenfest machten, überzeugten die Musikerinnen und Musiker mit Melodien des legendären amerikanischen Duos Simon und Garfunkel und einer Version zum Volkslied „Kein schöner Land“.

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