Gastronomie

Yalo Yalo in Sprockhövel setzt auf griechische Vorspeisen

Das Gastronomen-Ehepaar Anthos-Alexandros und Anastasija Senteris sowie Köchin Eleni Jorgo in ihrem Griechischen Restaurant Yalo Yalo.

Das Gastronomen-Ehepaar Anthos-Alexandros und Anastasija Senteris sowie Köchin Eleni Jorgo in ihrem Griechischen Restaurant Yalo Yalo.

Foto: Walter Fischer / Funke Foto Services GmbH

Sprockhövel.  Im Yalo Yalo in Sprockhövel werden alle griechischen Klassiker angeboten. Das Besondere sind aber die Vorspeisen der mediterranen Küche.

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Spanische Tapas, die kleinen Vorspeisen kennt jeder, aber Meze wohl eher nicht. Mezedes – so die Mehrzahl – sind das griechische Pendant zur spanischen Variante. Wer diese mediterrane Speise genießen will, der kann das im Yalo Yalo an der Bochumer Straße in Niedersprockhövel tun.

Blickfang restauriertes Bruchsteinhaus

Das aufwändig restaurierte Bruchsteinhaus ist ein Blickfang am Kreisverkehr. Als das Ehepaar Alexandros und Anastasija Senteris das Restaurant vor zwei Jahren übernahm, behielten sie den Namen bei. Der 44-Jährige übersetzt den Begriff mit Meeresgrund. „Der eine oder andere würde aber auch Küste sagen.“ Passend zum Restaurantnamen gibt es für Gäste eine große Auswahl an Fischgerichten und Meeresfrüchten.

Gastronomen-Ehepaar hat kulinarische Mission

Zwar gibt es im Yalo Yalo auch die griechischen Klassiker, wie Tsatsiki, Gyros und Bifteki, aber das Ehepaar möchte seinen Gästen vor allem die mediterrane, innovative griechische Küche nahe bringen. Das Besondere am Angebot sind die zwanzig verschiedenen Mezedes. Wer typisch griechisch essen will, der sollte zwei bis drei Vorspeisen auswählen. „In Griechenland bleibt man viel länger am Tisch sitzen, pickt zwischendurch mal in die Vorspeisen, genießt das Essen“, beschreibt die 34-Jährige den Unterschied. Die Speisen sind mit Kräutern wie Oregano, Thymian oder Rosmarin gewürzt.

Hoher Verbrauch an Olivenöl

Die griechischen Vorspeisen werden vor allem aus frischem Gemüse und Meeresfrüchten zubereitet. „Auberginen, Zucchini, Babyoktopus und Calamari sind typisch für unsere Mezedes. Und frisches Olivenöl ist ganz wichtig. Zehn bis zwölf Liter verbrauchen wir pro Woche“, so der Restaurant-Manager. Wer in Griechenland in großer Runde essen geht, der findet eine Tafel mit dutzend Mezedes vor, von denen sich jeder nach Lust und Laune bedient. Dass jeder ein Gericht vor sich stehen hat, sei eher untypisch.

Tageskarte wechselt alle 14 Tage

Die Meze-Bar bietet aber auch Hauptspeisen an. Neben den Gerichten auf der Karte plant das Ehepaar gemeinsam mit der Chefköchin alle vierzehn Tage auch eine Tageskarte mit wechselnden Gerichten. Nicht bloß Fisch- und Fleisch-Esser werden hier fündig, sondern auch Vegetarier. „Die Nachfrage nach vegetarischen Essen ist recht groß“, weiß die 34-Jährige.

Ausgefallene Desserts

Zum Nachtisch gehört der griechische Grappa, der sogenannte Tsipouro. „Wir servieren ihn aber gekühlt, mit Eis und Wasser verdünnt“, beschreibt Senteris den Unterschied zur italienischen Variante. „Unsere Desserts sind eher ausgefallen und nicht traditionell; bis auf der griechische Joghurt, den wir mit Walnüssen und Honig servieren“, erklärt Anastasija.

50 bis 60 Gäste fasst das Restaurant

50-60 Gäste finden Platz im Restaurant, zusätzlich lädt in der warmen Jahreszeit der angrenzende Biergarten zum Verweilen ein. Geöffnet hat das Restaurant mittwochs bis montags von 17 bis 23 Uhr. Warme Küche gibt es bis 22 Uhr und dienstags ist Ruhetag. Ab dem 1. November öffnet das Restaurant immer um 17.30 Uhr, und bietet dafür zusätzlich sonntags zwischen 12 und 14.30 Uhr warme Küche an. Besucher sollten fürs Wochenende einen Tisch reservieren. Das Restaurant ist telefonisch unter 02324 6868116 erreichbar.

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