Wirtschaft

Wirtschaftsförderin verlässt Sprockhövel schon wieder

Myrjam Passing, 33 Jahre, startete im Mai als neue Wirtschaftsförderin für Sprockhövel.

Myrjam Passing, 33 Jahre, startete im Mai als neue Wirtschaftsförderin für Sprockhövel.

Foto: Fischer / Funke Foto Services GmbH

Sprockhövel.  Die Wirtschaftsförderin Myrjam Passing hat bei der Stadt Sprockhövel gekündigt. Im Laufe des November soll die Stelle neu besetzt werden.

Die Wirtschaftförderung zählt in Stadtverwaltung von Sprockhövel zu den wichtigen Bereichen. Die erst im Mai eingestellte neue Fachkraft Myrjam Passing kündigte jetzt ihren Job zum Ende ihrer Probezeit. Die Verwaltung zeigte sich überrascht.

Passing arbeitete mit Beigeordnetem zusammen

Die 33-Jährige war ein Ergebnis einer tiefgreifenden Organisationsreform, der die Stadtverwaltung sich nach der Krise im Zuge der aus dem Ruder gelaufenen Personalkosten durch den Ersten Beigeordneten Volker Hoven unterzogen worden war. Hoven hatte die Wirtschaftsförderung aus der Zuständigkeit des Bürgermeisters an sich gezogen und dann auf die neue Fachfrau übertragen. Auf der Wahl-Kölnerin, die aus dem fränkischen Schwabach stammt und Tourismus und Regionalentwicklung in Greifswald studiert und einige Berufserfahrungen in Projekten gesammelt hatte, ruhten einige Erwartungen in Sprockhövel. So berichtete sie im Gespräch mit dieser Zeitung, dass sie die ortsansässigen Unternehmen und Einzelhändler betreuen und sich den Status eines vertraulichen Ansprechpartners im Rathaus erarbeiten wolle.

Breitbandausbau zählt zu Schwerpunktaufgaben

Die Themen Breitbandausbau und eigene Homepage sowie insbesondere das Vorantreiben des Tourismus im grünen Sprockhövel hatte sie sich auf die Agenda geschrieben. Nun bestätigt die Stadtverwaltung, dass Myrjam Passing ihre Kündigung eingereicht hat, Gründe werden dabei nicht genannt, aber, so Stephan Sturm, bei der Stadt verantwortlich für die Personalplanung, man bedauere angesichts zahlreicher Projekte, die Myrjam Passing auch im Bereich des Tourismus angestoßen hat, dass die Mitarbeiterin sich beruflich neu orientiere. Die 33-Jährige ist mittlerweile nicht mehr in der Stadtverwaltung tätig, in der Zwischenzeit ist Michelle Großmindorf für Belange der Wirtschaftsförderung ansprechbar.

Neubesetzung noch im November

Noch im Laufe des November soll die Stelle der Wirtschaftsförderin neu besetzt werden. Dieser Vorgang drängt, denn immer wieder betont der Kämmerer und Erste Beigeordnete Volker Hoven die zentrale Bedeutung für die Stadt, neue Gewerbeflächen für interessierte oder Bestandsfirmen bereit zu stellen.

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