Pinscher-Schnauzer-Klub

Wettbewerb der Rassehunde in Sprockhövel

Margrit Roloff und der achtjährige Luca zusammen mit dem Riesenschnauzer Dimaja von Ann-Chateau auf dem Hundeplatz des Vereins.

Margrit Roloff und der achtjährige Luca zusammen mit dem Riesenschnauzer Dimaja von Ann-Chateau auf dem Hundeplatz des Vereins.

Foto: Fischer

Sprockhövel.   Der Pinscher-Schnauzer-Klub lädt zu seiner Siegerausstellung ein. Unter rund 100 Vierbeinern aus Region und Ausland werden die Besten ermittelt.

Die Ortsgruppe Witten-Sprockhövel des Pinscher-Schnauzer-Klubs lädt am Sonntag, 26. Mai, zur Klubsieger-Ausstellung in ihr Domizil an der Stoltenbergstraße 55 an der Stadtgrenze zu Witten ein. Erwartungsgemäß werden Hunde aus den beiden Städten, aber auch aus Essen, aus Belgien, Holland, Italien und Spanien zu sehen sein. „Unser Verein ist froh, dass sich bereits Pinscher- und Schnauzerfreunde aller unserer Hunderassen interessiert gezeigt haben zu kommen“, sagt Margrit Roloff, die Ortsgruppenvorsitzende.

Auch seltene Exemplare sind zu sehen

So werden auch seltene Exemplare wie Affenpinscher, Riesenschnauzer Pfeffersalz und weiße Zwergschnauzer bei der Klubveranstaltung zu sehen sein. Die Zuneigung von Hundefreunden zu Pinschern ist schon älter, der Hauptverein des Pinscher-Schnauzer-Klubs in Remscheid feiert im nächsten Jahr sein 125-jähriges Jubiläum; die Ortsgruppe existiert immerhin seit 96 Jahren.

Margrit Roloff besitzt Zwergschnauzer

„Pinscher gibt es in unterschiedlichen Größen“, klärt Margrit Roloff auf. Der Kenner definiert den Pinscher als kleine Form des Dobermanns. „Es gibt die mittlere Größe des deutschen Pinschers und die kleine des Rehpinschers“. Schnauzer hingegen sind rauhaarige, deutlich robustere Hunde, die auch zum Schutz von Haus und Hof taugen. Margrit Roloff, die die Ortsgruppe seit 2013 als Leiterin anführt, besitzt schwarze und weiße Zwergschnauzer: „Auch das sind wirklich attraktive Hunde.“

Auszeichnungen in unterschiedlichen Kategorien

Bei der Klubsieger-Ausstellung gibt es Auszeichnungen in unterschiedlichen Kategorien – in der Jugend- und Veteranenklasse, der Championsklasse und der offenen Klasse. Kurz vor dem Wettbewerb geht es den voraussichtlich 100 teilnehmenden Pinschern und Schnauzern ans Fell: „Dann werden sie gewaschen und getrimmt“, berichtet Roloff. Dazu gehört der Fellschnitt, das hingebungsvolle Frisieren, damit die Kandidaten im besten Licht erscheinen. Dass da auch Lockenwickler zum Einsatz kommen, sei jedoch ein Vorurteil, betont die Ortsgruppenleiterin, „wir haben robuste und keine Kuscheltiere.“

Wuchs und Temperament wichtig

Dann präsentieren sie sich unter den strengen Augen des belgischen Zuchtrichters Jos de Cuyper. „Der schaut nicht nur auf Fell und Wuchs der Hunde, auch das Temperament ist wichtig“, so Roloff. Denn die Zuchtqualität ist ein wichtiger Indikator für den Wert eines Hundes. Im Idealfall haben Auftritte von hochwertige Hunden noch amouröse Nachspiele.

INFO

Die Siegerausstellung beim Pinscher-Schnauzer-Klub am 26. Mai beginnt um 10 Uhr und endet etwa um 16 Uhr.

Interessierte können sich auf dieser Veranstaltung auf dem Vereinsgelände, Stoltenbergstraße 55, über die Hunderassen informieren. Während der Siegerausstellung gibt es auch Essen und Gestränke.

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