Glauben

Voller Saal bei Konfi-Show in Sprockhövel

Jugendliche tauschen sich über die Zehn Gebote aus. Die Aufführung der Konfirmandinnen war ein Teil der Konfi-Show, die jetzt im Gemeindehaus am Perthes-Ring Eltern, Angehörigen und Freunden präsentiert wurde.

Jugendliche tauschen sich über die Zehn Gebote aus. Die Aufführung der Konfirmandinnen war ein Teil der Konfi-Show, die jetzt im Gemeindehaus am Perthes-Ring Eltern, Angehörigen und Freunden präsentiert wurde.

Foto: Biene Hagel

Sprockhövel.   Im Gemeindehaus in Sprockhövel präsentierten die Konfis die Ergebnisse ihrer Konfirmandenarbeit. Thema waren die Zehn Gebote.

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Nach der Segelfreizeit im vergangenen Herbst stand für die Konfirmanden und Konfirmandinnen der evangelischen Kirchengemeinde Bredenscheid-Sprockhövel jetzt die Konfi-Show an. Pfarrerin Heike Rienermann bezeichnet sie als „Highlight in der Mitte der Konfi-Zeit“. In der 90-minütigen Veranstaltung präsentierten die 64 Konfis den Besuchern die Ergebnisse ihrer Konfirmandenarbeit.

Thema der mit Lichttechnik und Nebel untermalten Show waren die Zehn Gebote. „Das Ziel war, den Leuten zu zeigen, wie junge Menschen heute den Glauben leben“, sagt Rienermann zur Absicht der Show. Die Jugendlichen machten die alten Texte lebendig, indem sie die Grundregeln des menschlichen Zusammenlebens auf die Gegenwart projizierten.

Lob für selbstständige Arbeit

Zu Beginn der vierwöchigen Vorbereitungszeit auf die Show, habe man mit den Konfis allgemein über die Zehn Gebote gesprochen, erzählte die Pfarrerin. Danach sei die gesamte Gruppe in Achter-Teams eingeteilt worden. Jedes Team beschäftigte sich anschließend mit einem Gebot, bis auf die Theater- und Chorgruppe, die doppelte Arbeit zu leisten hatten. Daraus entstanden sind eine Fotostory, eine Kunstausstellung, ein Film, ein Poetry-Slam sowie Tänze, Theaterszenen und Chorstücke. All das führten die Konfis vor 199 Besuchern, darunter auch Familienangehörige, im Gemeindehaus am Perthes-Ring auf. „Die Jugendlichen haben während der kompletten Vorbereitung sehr selbstständig an ihren Themen gearbeitet“, lobte die Pfarrerin.

„Teamer“ führten durch das Programm

Neben Rienermann selbst seien auch die so genannten „Teamer“ für die Fragen der einzelnen Gruppen jederzeit ansprechbar gewesen, berichtet die 54-Jährige. Die „Teamer“ unterstützten die Jugendlichen beim Erstellen der Beiträge, führten am Tag der Show durch das Programm, sorgten für das richtige Licht und Ton oder verkauften in der Pause Essen und Getränke.

Rienermann gibt einen Einblick in ein Werk aus der Show: „Die Jugendlichen hatten sich eine Geschichte über einen Fußballer ausgedacht, der ein Angebot vom VfL Bochum hatte. Der Fußballer hatte nur noch das Probetraining im Kopf. Dabei hat er Freunde und Familie komplett vernachlässigt.“

Erlös der Show fließt in die Jugendarbeit

Die Gruppe habe somit die Frage gestellt, was denn eigentlich im Leben die Nummer eins sei, erklärt die Pfarrerin. Für sie sei das eine Anspielung auf das erste Gebot: „Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst nicht andere Götter haben neben mir.“

Für die 64 Konfis war die Show ein weiterer bedeutsamer Schritt auf dem Weg zur Konfirmation. Der Erlös aus der Veranstaltung fließt in die evangelische Jugendarbeit.

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