Sturmtief „Sabine“

Sprockhövel: Feuerwehr rettet Schaf nach Sturm „Sabine“

Wie überall im Land musste auch die Feuerwehr in Sprockhövel Bäume von den Straßen holen.

Wie überall im Land musste auch die Feuerwehr in Sprockhövel Bäume von den Straßen holen.

Foto: Feuerwehr Sprockhövel

Sprockhövel.  Die Feuerwehr in Sprockhövel hatte durch Sturm „Sabine“ eine durchwachsene Nacht. Bäume stürzten auf Straßen. Bisher blieben größere Schäden aus

Die Feuerwehr in Sprockhövel erlebte durch Sturmtief „Sabine“ eine durchwachsene Nacht. Insgesamt hat das Sturmtief die Stadt aber nicht so schwer getroffen, wie befürchtet. Mit ihrem Bereitschaftsdienst war die Freiwillige Feuerwehr aber 20 Stunden im Einsatz.

Bis 3.30 Uhr am Montag hatten die Einsatzkräfte 13 Einsätze abzuarbeiten. „Mit dem einsetzenden Berufsverkehr und der Helligkeit kommen viele dazu. Schätzungsweise sind es jetzt um die 20 Einsätze“, erklärt Pressesprecher Max Blasius am Morgen. Erst am Mittag kehrte das letzte Fahrzeuge vorerst in die Wache zurück.

Stromleitungen beschädigt und Schaf gerettet

Wirklich große Einsätze gab es dabei nicht. Jedoch: Die Haßlinghauser Straße wurde zeitweise von einem großen Baum blockiert. An der Hölter Egge wurde eine Stromleitung mitgerissen. Auch an anderen Stellen überall im Stadtgebiet musste die Feuerwehr umgestürzte Bäume beseitigen.

Die A 43 musste am Sonntag gegen 23.30 Uhr für eine halbe Stunde zwischen Herbede und Sprockhövel in Fahrtrichtung Wuppertal gesperrt werden. Man ahnt es: Baum auf Fahrbahn.

Am frühen Montagmorgen befreiten die Retter in Sprockhövel ein Schaf aus einem beschädigten Weidezaun. „Das aufgeregte Tier war nach seiner Rettung sichtlich erleichtert“, erklärt die Feuerwehr.

Einsatzzentrale in Haßlinghausen koordiniert Einsätze

Noch am Montagvormittag koordinierten die ehrenamtlichen Retter ihre Einsätze in Eigenregie selbst. Dafür war in der Wache in Haßlinghausen eine Einsatzzentrale eingerichtet worden.

Am Sonntag hatten 89 ehrenamtliche Einsatzkräfte in den sechs Sprockhöveler Feuerwachen ihren Dienst aufgenommen, um schnell reagieren zu können. Weil sich „Sabine“ weitestgehend entspannt präsentierte, konnten sich die Einsatzkräfte am Abend im Schichtdienst organisieren. 58 freiwillige Feuerwehrleute hielten die Stellung in den Wachen, bevor um 0.30 Uhr weitere Bereitschaften aufgelöst werden konnten.

Auch die Busse von VER und Bogestra konnten ihren Betrieb am Montag ganz normal aufnehmen. Lediglich der Schülerverkehr fuhr am Morgen nicht, da der Unterricht in den Schulen abgesagt worden war.

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