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Hardensteinschule Witten nimmt doch Sprockhöveler auf

Die Gesamtschule Hardenstein An der Wabeck nimmt jetzt doch Geschwisterkinder aus Sprockhövel auf.

Die Gesamtschule Hardenstein An der Wabeck nimmt jetzt doch Geschwisterkinder aus Sprockhövel auf.

Foto: Hans Blossey

sprockhövel.   Jetzt ist es offiziell: Direktor gibt Widersprüchen statt. Alle elf Geschwisterkinder dürfen die Gesamtschule besuchen.

Die Gesamtschule Hardenstein wird nun doch alle elf Geschwisterkinder aus Sprockhövel aufnehmen. Ihre Eltern hatten gegen den zunächst abgelehnten Bescheid erfolgreich Widerspruch eingelegt.

Schulleiter Erwin Eßmann bestätigte: „Wir gehen in den Klassen jetzt zwar an die Belastungsgrenze. Aber wir machen das noch einmal für die Kinder.“ Eigentlich war die Schule mit 106 Schülern aus Witten „ausgebucht“. Deshalb bekamen Eltern aus Sprockhövel, deren ältere Kinder teils seit Jahren mit dem Schulbus nach Vormholz fahren, fürs Geschwisterkind eine Ablehnung.

Vater Fabian Raffenberg widerspricht, wenn es heißt, Sprockhövel habe doch eine eigene Gesamtschule. Die Stadt habe nur ein Kontingent für die Wilhelm-Kraft-Gesamtschule des Kreises in Haßlinghausen. Sein Widerspruch und der von zehn anderen Eltern ist erfolgreich.

Einige an der Holzkampschule abgelehnte Wittener Kinder gucken in die Röhre – was nichts mit den Aufnahmen aus Sprockhövel zu tun habe, wie Direktor Eßmann betont. Als die Nachrücker aus Annen gemeldet wurden, seien die 106 Plätze an der Hardensteinschule schon vergeben gewesen. Die Widersprüche aus Sprockhövel dürften schon vorgelegen haben. Eltern schalteten Anwälte ein und drohten wohl auch mit Klagen. Die Hardenstein-Schule wird vier Eingangsklassen mit insgesamt 117 Schülern bilden.

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