Osterfeuer

Fußballer und Schützen fachen Osterfeuer an

Foto: FUNKE Foto Services

Sprockhövel.  Die Veranstaltung am Schützenheim in Herzkamp hat inzwischen Tradition. Die Vorbereitungen beginnen immer schon im Herbst des Vorjahres.

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Das Osterfeuer in Herzkamp gehört zum Dorfleben einfach dazu. Und wenn das Wetter mitspielt, tummeln sich bis zu 250 Besucher auf der Wiese am Schützenheim um die lodernde Glut. Die Kinder begeben sich auf die Suche nach bunten Eiern. Und die Erwachsenen treffen sich, unterhalten sich und verbringen einen schönen Abend.

„Der dafür schon fast zu kurz ist“, sagt Hartmut Oberste-Lehn, Vorsitzender des VfL Gennebreck. Der Verein organisiert das Feuer seit einigen Jahren immer im Wechsel mit den Schützen. Dieses Mal sind die Schützen dran. „Und ich darf einfach Besucher sein.“

Ganz am Anfang fand das Osterfeuer noch am Sportplatz statt. Als die Dorfgemeinschaft das Osterfeuer vor Jahren das erste Mal auf die Beine stellte, sollte die Organisation reihum gehen. Doch nicht jeder Verein konnte den Aufwand stemmen. Auch die Mitglieder des Löschzugs klammerten sich aus, kümmern sich aber Jahr für Jahr um die Sicherheit.

Übrig blieben der Fußballverein und die Schützen. „Wir würden die Veranstaltung aber nach wie vor lieber gemeinsam mit allen Vereinen organisieren“, sagt Mathias Feuerstack, Geschäftsführer bei den Schützen. „Auch um ein Zeichen zu setzen, dass alle an einem Strang ziehen.“

Es ist aufwendig, das ganze Drum und Dran zum Laufen zu bringen. Alles beginnt schon im Herbst des Vorjahres mit den ersten Überlegungen. „Wir sammeln Brennmaterial und haben im Januar zum ersten Mal die ausrangierten Tannenbäume eingesammelt“, erzählt Feuerstack. Rund 300 Stück kamen zusammen. „Die Bäume sind sehr trocken und erzeugen kaum Rauch, wenn es nicht vorher regnet.“ Der Termin wanderte direkt als festes Datum in den Dorfkalender. Und auch der Grünschnitt aus der Nachbarschaft wird angenommen.

Ostereiersuchen ist dazugekommen

Vier Wochen vor dem Termin geht der Stress dann richtig los. „Dann müssen wir auch die Bewirtschaftung organisieren.“ Das Osterfeuer ist über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. „Oft treffen wir dort Besucher, die wir nie zuvor gesehen haben.“ Aber es kommen natürlich auch Herzkamper und Anwohner aus den Randgebieten, wie aus Wuppertal. Damit die Veranstaltung nicht langweilig wird, haben sich die Schützen bereits etwas Neues überlegt. „Seit einiger Zeit machen wir ein Ostereiersuchen für die Kinder.“

Holger Wanzke von der Bürgergemeinschaft zieht es zwar über Ostern in den Urlaub. „Doch sonst wäre ich dort, denn es ist die erste Veranstaltung im Dorf nach einer längeren Winterpause.“ Denn es sei ja nun einmal so: „Die meisten Sachen finden im Sommer oder in der Vorweihnachtszeit statt.“

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