Firmenjubiläum

Eine Schlüsselposition bei Fröhlich & Dörken in Sprockhövel

Buchhalterin Regina Trost, hier zusammen mit Geschäftsführer Ismael Klein, arbeitet seit 40 Jahren für die Firma Fröhlich & Dörken.

Buchhalterin Regina Trost, hier zusammen mit Geschäftsführer Ismael Klein, arbeitet seit 40 Jahren für die Firma Fröhlich & Dörken.

Foto: Fischer

Sprockhövel.   Regina Trost arbeitet seit 40 Jahren in der Firma Fröhlich & Dörken in der Stefansbecke.

Während sich Regina Trost an ihrem Büroarbeitsplatz für den Fotografen in Stellung bringt, redet Geschäftsführer Ismael Klein Klartext über die Kollegin: „Mit Frau Trost gibt es nie Stress, sie verkörpert alles, was sich ein Arbeitgeber von einer Mitarbeiterin wünschen kann.“ Unbedingte Loyalität erwähnt er, ihren Arbeitseinsatz, die Lebensfreude, ihre wichtige Bedeutung für die insgesamt 50 Mitarbeiter. Zweifellos hat sie eine Schlüsselstellung im Betrieb.

Auszubildende für Groß- und Außenhandel

40 Jahre arbeitet Regina Trost für ihre Firma Fröhlich & Dörken. Die gebürtige Gevelsbergerin stieg 1979 als Auszubildende für Groß- und Außenhandel in die Firma ein, „die damals nur halb so groß war wie heute und in Gevelsberg saß“, erinnert sie sich. Das mittelständische Unternehmen mit heutigem Sitz in der Stefansbecke beliefert Maschinenbau- und Automotive-Unternehmen mit Produkten und Ersatzteilen, die zuvor von anderen Betrieben im Auftrag von Fröhlich & Dörken angefertigt worden sind. „Bei uns im Haus findet die Planung, die Qualitätssicherung, die Lagerung und die Auslieferung statt“, berichtet Klein. Regina Trost ist nach langen Jahren im Verkauf heute für die Buchhaltung verantwortlich, sie und das Mitarbeiterteam halten Kontakt zu Kunden in ganz Europa, seit einigen Jahren verstärkt auch in Südostasien. 22 Millionen Euro Umsatz macht das Sprockhöveler Unternehmen. „Verkehrssprache ist natürlich Englisch“, sagt die 57-Jährige. Die Kommunikation mache Spaß, „so lange der Kunde etwa in Spanien sitzt und für ihn Englisch auch eine Fremdsprache ist. Gespräche mit amerikanischen und englischen Partnern verlangen dagegen konzentriertes Zuhören, die reden wie ihnen der Schnabel gewachsen ist“, sagt sie.

Heute keine Auslandsreisen mehr

Zu Beginn der Laufbahn ist Regina Trost ab und zu mit zu Kunden gereist, hat Messen besucht. Heute tut sie das nicht mehr. „Schon sonntags freue ich mich auf eine neue Woche in ihrem Betrieb“, sagt sie. Die verheiratete Mutter einer Tochter hält sich mit Sport fit, macht Nordic Walking, fährt Ski und Rad, war auch beim Betriebssport immer dabei. „Das Arbeitsklima hier ist wunderbar, ich will noch lange arbeiten. Die jüngeren Kollegen helfen mit bei technischen Neuerungen, dafür bringe ich meine Berufserfahrung ein.“

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