Sprockhövel.

Die Gesamtschule, sie swingt und klingt

Pop, Rock und Klassik boten die Interpreten.  Hier spielen sie „Lulajze Jezuniu“, ein Stück für Sopran, Alt-, Tenor- und Bassblockflöte.

Foto: Biene Hagel

Pop, Rock und Klassik boten die Interpreten. Hier spielen sie „Lulajze Jezuniu“, ein Stück für Sopran, Alt-, Tenor- und Bassblockflöte.

Sprockhövel.  Das Musikprogramm von 100 Schülerinnen und Schülern der Wilhelm-Kraft-Gesamtschule überzeugt 300 Zuhörer durch musikalische Vielfalt.

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Schüler und Lehrer überzeugten am Freitagabend 300 Zuschauer, dass die Wilhelm-Kraft-Gesamtschule den Namen „Schule der Vielfalt“ nicht zu Unrecht trägt. Sie präsentierten das Projekt „So swingt und klingt es bei uns.“

Alle zwei Jahre wird ein breites Programm an musikalischen Darbietungen geboten. Die Schüler und Lehrer singen und zeigen ihr Können an den Instrumenten. Eine kleine Gruppe von Schülern der sechsten bis zehnten Klasse kümmert sich zudem exklusiv darum, dass auch der Ton stimmt. „Dieser Abend wird nahezu vollkommen von den Schülern gestaltet“, erzählt Kornelia Arendt mit offensichtlichem Stolz. „Uns ist es wichtig, dass die Kinder so selbstständig wie möglich agieren.“ Die engagierte Musiklehrerin, die seit dem Jahr 1990 an der Wilhelm-Kraft-Gesamtschule arbeitet, begleitet die Musical-AG durch die Veranstaltung, ist aber auch selbst mit den „Swinging teachers“ Teil der aktiv Musizierenden.

Janne Jordanidis begleitete am Schlagzeug

Bei ihrer Interpretation der James-Bond-Titelmusik wurde die Gruppe aus musikbegeisterten Lehrern – nicht nur die Musiklehrer - vom Fünftklässler Janne Jordanidis am Schlagzeug begleitet. Überall nehmen Kleinere und Größere teil. „Wir haben in den letzten zwei bis drei Wochen fast jede Mittagspause geübt oder sind die achte und neunte Stunde länger geblieben“, berichtet Schülerin Tabea Berger in der Pause. Mit einigen Freunden aus dem sechsten Jahrgang ist die Zwölfjährige als Auftakt mit den Power Girls und einem Power Boy aufgetreten.

Es gibt viel Applaus und das Publikum singt mit beim Lied „Das ist unsere Schule“. Hier zeigte sich das lohnende Ergebnis der letzten Wochen – kein Lampenfieber, der Text saß. „Ich bin das erste Mal dabei und würde jederzeit wieder mitmachen. In zwei Jahren bin ich auf jeden Fall wieder mit dabei“, schildert Celina Wessler, die ebenfalls Teil des Er­öffnungs-Auftritts ist, zustimmend.

ES gab auch Duette oder Einzelinterpretationen

Man merkte sowohl jungen als auch älteren Leuten den Spaß an der Musik deutlich an. Neben Musikgruppen, gab es Duette oder Einzelinterpretationen von deutsch- und englischsprachigen Liedern sowie Instrumentalstücke zu hören. „Für mich war ein kleiner Höhepunkt .Photograph’ von Ed Sheeran – ich liebes dieses Lied einfach“, erzählt eine Schülerin begeistert. Interpretiert durch Luanda Rippschläger und Kai-Conner Zanetti, Schüler der Kreativklasse im achten Jahrgang, sorgte das Lied für gehörigen Applaus – sogar kleine Fanplakate wurden in die Luft gehalten.

Für die knapp 100 aktiv mitarbeitenden Schüler war mit diesem Abend eine lange Zeit der Vorbereitung zu Ende gegangen. Sie haben sich gelohnt.

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