Vereinserfolg

Traktorkameradschaft Netpherland als Weltmeister geehrt

Die Traktorkameradschaft Netpherland bleibt das erfolgreichste Team der Weltmeisterschaft am Großglockner

Die Traktorkameradschaft Netpherland bleibt das erfolgreichste Team der Weltmeisterschaft am Großglockner

Foto: Jürgen Schade

Netphen.  Im Rathaus der Stadt Netphen empfängt Bürgermeister Paul Wagener die Traktorkameradschaft Netpherland: Weltmeister am Großglockner geworden.

Einmal im Jahr sind sie im Rathaus Netphen immer anzutreffen, die Traktorweltmeister der „Traktorkameradschaft Netpherland e.V.“. Bürgermeister Paul Wagener hatte sie am Freitag, 18. Oktober, wieder einmal ins Rathaus eingeladen – denn sie sind wieder Weltmeister geworden.

Und sie werden es im kommenden Jahr wieder tun, Weltmeister zu werden. Vom 12. bis 15. September fand in Österreich in den Ortschaften Bruck und Fusch am Großglockner die 18. Oldtimer-Traktor-Weltmeisterschaft statt, von der die „Netpher Jonge“ nun schon zum dritten Mal als Weltmeister zurück ins Johannland gekehrt sind.

Emotionales Erlebnis

„Mit dem heutigen Empfang sollen Eure Leistungen gewürdigt und wertgeschätzt werden“, sagt Bürgermeister Wagener. „Die Traktorkameradschaft Netpherland hat die Stadt Netphen wieder einmal würdig vertreten und bleibt weiterhin das erfolgreichste Team der Weltmeisterschaft am Großglockner.“ Dafür danke nicht nur er als Stadtoberhaupt, sondern auch der Rat und Verwaltung der Stadt Netphen.

Mit fünf Pokalen sind die Mitglieder der Traktorkameradschaft nach aus Österreich zurückgekommen. „Das Emotionalste an der gesamten Weltmeisterschaft war am Samstagabend in einem 2500 Personen fassende Festzelt, das bis auf den letzten Platz besetzt war, als die Kapelle die deutsche Nationalhymne zu Ehren der Mannschaftsweltmeister spielte“, sagte Heinz Stahl.

Andreas Göhrke verfehlt Einzel-Titel nur knapp

Bei der Weltmeisterwertung geht es um Gleichmäßigkeitsfahrten: Eine Sollgeschwindigkeit wird vorgegeben, zusammen mit der Strecke ergibt sich eine Sollzeit. Für die Wertung wird die Abweichung von Fahrzeit zur Sollzeit herangezogen.

Unter 600 gestarteten Teilnehmern aus acht Nationen und insgesamt 55 gemeldeten Mannschaften wurde die Traktorkameradschaft Mannschaftsweltmeister. Mit den Fahrern Andreas Göhrke (auf Deutz 4006), Ulrich Krengel (Fahr D90), Dennis Kölsch (Deutz D15), Fritz-Manfred Wagener (Hanomag Robust), Henning Müller (Hürlimann D100L), Rainer Blöcher (Eicher Mammut Ed) und Reinhold Ramesch (Deutz 100.06) ging dieser Titel nach 2017 erneut ins Netpherland.

In der Einzelwertung holte Andreas Göhrke den 3. Platz. Er verfehlte den WM-Titel um nur 1,35 Sekunden. Mit Dennis Kölsch (7. Platz), Fritz-Manfred Wagener (8.), Ulrich Krengel (26.) und Reinhold Ramesch (78.) kamen weitere vier Fahrer der Traktorkameradschaft unter die besten 100 Fahrer.

Weitere Top-Platzierungen mit jeweils zweiten Plätzen konnten erreicht und damit das Gesdamtergebnis abgerundet werden.

In der Traktor-Baujahrklasse 1949 bis 1958 war das Ulrich Krengel, in der Klasse 1959 bis 1968 Dennis Kölsch und in der Klasse 1969 bis 1978 durch Andreas Göhrke .

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