Campus

StuPa- und FSR-Wahlen an der Uni Siegen

Eine eindeutige Botschaft am Campus Adolf-Reichwein-Straße: Wählen gehen ist wichtig!

Eine eindeutige Botschaft am Campus Adolf-Reichwein-Straße: Wählen gehen ist wichtig!

Foto: Antonia Jost / WP Siegen

Siegen.  Die Wahlen des Studierendenparlament sowie der Fachschaftsräte finden noch bis zum 6. Dezember statt. Sieben Listen stehen zur Wahl.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

An deutschen Unis wird gewählt! Die durchschnittliche Wahlbeteiligung an der Uni Siegen lag dabei im vergangenen Semester bei rund zehn Prozent der Studis. Das ist wenig, denn selbst bei Unentschlossenheit darf auf dem Wahlzettel „Enthaltung“ angekreuzt werden. Doch für was dürfen Studis überhaupt ihre Stimme abgeben und wie ist das System aufgebaut?

Was ist das?
Neben den Wahlen zum Studierendenparlament (StuPa) werden auch die Fachschaftsräte (FSR) gewählt. Das StuPa setzt sich aus 25 Mandatstragenden zusammen, die hochschulpolitische Themen besprechen und Fragen im Konsens entscheiden. Dabei kann es um die Gründung von neuen Initiativen gehen oder um andere relevante Aspekte, die das Leben an der Universität beeinflussen. Das StuPa wählt den Vorstand des AStA und kontrolliert die Referenten und Referentinnen, damit Transparenz herrscht.

Wer steht zur Wahl?
Verschiedene Listen – diese gleichen teils Parteien aus dem Bundestag – stehen zur Wahl. Jeder Studi hat drei Stimmen und darf diese frei verteilen. Dabei ist es möglich einzelne Personen zu wählen oder sein Kreuz bei einer der folgenden Listen zu setzen. Die Enthaltung ist auch eine Option.
„Campusgrün“ steht für mehr Nachhaltigkeit, die Unterstützung des Queerfeminismus und eine klare Stellung gegen Rechts ein.

„SDS. Die LINKE. Siegen“ vertritt die Einstellung, dass es mehr regionale und vegane Lebensmittel in der Mensa geben sollte, und solidarisiert sich mit Fridays for Future. Wohnen in Siegen und bezahlbare Verkehrsmittel sollen trotz steigernder Einwohnerzahlen möglich sein.

„Fak4StuPa“ möchte dafür sorgen, dass Studieren auch möglich ist, wenn man finanziell vor Problemen steht. Nachhaltigkeit und die Preise der Mensa spielen für sie eine Rolle und sollen ebenso wie die Verbesserung des Nahverkehrs auch zukünftig beachtet werden.

„Die Liste“ versucht parodistisch Änderungen zu erwirken und verlangt satirisch beispielsweise Alkohol in der Mensa. Allerdings vertritt auch sie ernste Themen wie die freie Meinungsäußerung.

„Die Liberale Hochschulgruppe“ kämpft für verstärkte Digitalisierung und die Unterstützung in der Forschung. Meinungsfreiheit ist für diese Liste ein wichtiger Punkt.

Die „Juso HSG Siegen“ möchte eine gute Studienfinanzierung. Das Mitspracherecht der Studis in allen Gremien und die demokratische und gesellschaftliche Teilhabemöglichkeit sind ihnen wichtig.

„JU & RCDS“ will Transparenz in der Finanzpolitik des AStAs und eine höhere Förderung von Ehrenamt und Stipendien. Neben der Mensa sollte es zu allen Tageszeiten die Möglichkeit geben, sich günstig an der Uni zu ernähren.

Warum wählen gehen?
Nur durch die eigene Stimmvergabe kann die Beteiligung gesteigert werden. Daher lässt sich der plakative Spruch von Fak4StuPa: „Geh wählen, du Sau“ tatsächlich unterschreiben, denn er ruft dazu auf, ein Bewusstsein zu schaffen und parteiunabhängig zur Wahl anzutreten.

Wer wählen gehen will, kann dies bis inklusive Freitag jeden Tag von 10 bis 16 Uhr an allen Uni-Standorten tun.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben