Straßensanierung

Sanierung der B 57 beginnt in Xanten

Die Sanierung der B 57 beginnt zwischen Bankscher Weg und Bataverkreisel. Der Verkehr wird während der Arbeiten umgeleitet.

Die Sanierung der B 57 beginnt zwischen Bankscher Weg und Bataverkreisel. Der Verkehr wird während der Arbeiten umgeleitet.

Foto: wer

Xanten.  Die Bauarbeiten zwischen Bataverkreisel und Bankscher Weg starten. FZX-Chef Wilfried Meyer ist überrascht, denn ihm lag ein anderer Zeitplan vor.

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Die Bundesstraße 57 in Xanten wird repariert. Die landeseigene Gesellschaft Straßen NRW will heute mit den Arbeiten zwischen Bataverkreisel und Bankscher Weg beginnen. Das Stück wird deshalb gesperrt und der Straßenverkehr umgeleitet. Zum Ende der Sommerferien will Straßen NRW dann die B 57 zwischen Bankscker Weg und Salmstraße reparieren. 2020 soll es nach Marienbaum gehen.

Die Straßenarbeiten beginnen mitten in der Hauptsaison des Strandbads Xantener Südsee, und über die Bundesstraße kommen viele Besucher. Dass Straßen NRW auch noch ausgerechnet zwischen Bataverkreisel und Bankscher Weg anfängt, überrascht Wilfried Meyer. Man habe etwas anderes besprochen, sagte der Leiter des Freizeitzentrums Xanten (FZX).

Er bezog sich auf ein Treffen Ende vergangenen Jahres, an dem Vertreter von Feuerwehr, Polizei, FZX, Stadt und Öffentlichem Personennahverkehr teilnahmen. Damals sei von einem Baustart in Marienbaum die Rede gewesen. Doch wegen des erheblichen Umfangs der Arbeiten werde man nun in Xanten beginnen, sagte Straßen NRW-Pressesprecher Günther Berkels. Marienbaum selbst werde 2020 an die Reihe kommen. Die Änderungen sind nach Informationen der Redaktion mit der Stadt abgesprochen gewesen, aber nicht an das FZX weitergeleitet worden. „Ursprünglich sollten die Arbeiten nicht im Sommer bis einschließlich Oktober erfolgen, also nicht in der Reise-Kernzeit für unser Angebot“, erklärte Stephan Tietz vom FZX. „Wir sollten zuletzt an der Reihe sein.“ Der Freizeitbetrieb will jetzt auf seiner Homepage seine Besucher über neue Entwicklungen informieren.

Die mit den Bauarbeiten verbundenen Maßnahmen werden mit geringeren Einschränkungen verbunden sein als anfangs befürchtet. Die Sperrung der B 57 zwischen Salmstraße und Bankscher Weg wird vermutlich nur die letzte Ferienwoche über dauern. Ab dem späten Nachmittag bis zum Arbeitsbeginn am nächsten Morgen regelt eine Ampel den Verkehr einspurig. Tagsüber müsse die Straße ganz gesperrt sein, sagte Berkels, „aus Gründen des Arbeitsschutzes“.

Die Straße sei zu schmal für Fahrzeugverkehr und Sanierungsarbeiten zur gleichen Zeit. Straßen NRW plant auch den Bau einer Verkehrsinsel auf Höhe des Möllewegs, damit Fahrradfahrer und Fußgänger die Bundesstraße an dieser Stelle sicher überqueren können. Für die Arbeiten und die damit verbundene Verbreiterung der Straße ist eine Vollsperrung nicht erforderlich. Allerdings wird auch hier eine Ampel den Verkehr führen und einspurig an der Baustelle vorbei leiten.

Die Arbeiten in Marienbaum werden voraussichtlich im Frühjahr 2020 beginnen. Dort ist ebenfalls die Sanierung der Fahrbahn, teilweise mit einer Erneuerung der Abwasserkanäle vorgesehen. Außerdem muss ein Baugebiet angeschlossen werden, und die Bushaltestelle Alte Schulstraße wird behindertengerecht gestaltet. „Diese Teilmaßnahmen sind sehr komplex“, sagte Berkels.

Da man erkannt habe, dass dies für diesen Sommer nicht umsetzbar sei, habe man das gesamte Konzept gedreht und beginne am Bataverkreisel. Für Marienbaum veranschlagt er etwa ein halbes Jahr für die Sanierung. „Eine Umleitung ist problematisch.“ Man plane, den Fahrzeugverkehr über Vynen zu führen.

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