Kinderbetreuung

Rheinberg: Die „Grashüpfer“ spielen in der Begegnungsstätte

Frank Tatzel (Bürgermeister), Dieter Paus (Technischer Beigeordneter), Marcel Petschull (Kinderpfleger), Rosemarie Kaltenbach (Sozialdezernentin) und Ewa Stadler (Kita-Leiterin) (v.l.) machten sich ein Bild davon, wie die Kinder die neue Kita annehmen.

Frank Tatzel (Bürgermeister), Dieter Paus (Technischer Beigeordneter), Marcel Petschull (Kinderpfleger), Rosemarie Kaltenbach (Sozialdezernentin) und Ewa Stadler (Kita-Leiterin) (v.l.) machten sich ein Bild davon, wie die Kinder die neue Kita annehmen.

Foto: Jasmin Ohneszeit

Rheinberg.  Die neue Kita in der Begegnungsstätte Reichelsiedlung wurde am Montag eröffnet. Gut ein Jahr bleiben die Kinder in dem Übergangsdomizil.

Sie toben, bauen Türme mit bunten Lego-Steinen und blättern eifrig durch die Bilderbücher: Wenn man den 30 Kindern der neuen Kindertagesstätte Grashüpfer in der Begegnungsstätte Reichelsiedlung gestern beim Spielen zuschaute, könnte man meinen, sie hätten hier nie etwas anderes getan. Dabei war es der erste Tag für die Drei- bis Sechsjährigen in dem neuen Kindergarten, der unter der Trägerschaft des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) läuft. Die Räume an der Eschenstraße sind dabei eigentlich nur eine Übergangslösung, bis der Neubau an der Akazienstraße fertiggestellt ist.

Die Bauarbeiten laufen. Wenn alles klappt, soll 2021 der Umzug stattfinden. In der neuen Einrichtung wird es dann vier Gruppen geben, in denen bis zu 75 Kinder betreut werden können, unter anderem auch Kinder ab vier Monaten. „Es ist eine sehr gute Übergangslösung“, betonte Kita-Leiterin Ewa Stadler. Viel musste an den Räumen nämlich gar nicht gemacht werden. Die Toiletten wurden kindgerecht umgebaut, Teppich verlegt und Klemmschutz angebracht. 42.000 Euro hat der Umbau gekostet.

Neue Kindertagesstätte in Rheinberg: Kurze Umbauphase

Sozialdezernentin Rosemarie Kaltenbach lobte die kurze Umbauphase von knapp zwei Monaten. Im Vorfeld mussten aber auch viele Gespräche geführt werden, schließlich waren die Räume mit anderen Angeboten belegt. Die Hausaufgabenbetreuung findet so beispielsweise nicht mehr in der Begegnungsstätte, sondern in der Schule statt. „Die Gespräche waren nicht immer einfach, aber ich glaube, dass wir das gut hinbekommen haben.“

Aktuell läuft die Eingewöhnungsphase. Das heißt, die Eltern begleiten ihre Kinder in den Kindergarten, damit diese sich langsam an die neue Umgebung und die Erzieher gewöhnen können. Es gibt neben den zwei Gruppenräumen eine neue, moderne Küche. Täglich wird ab sieben Uhr ein ausgewogenes Frühstücksbuffet angeboten. „Das Essen in Buffetform stärkt die Selbstständigkeit der Kinder. Natürlich helfen wir aber beim Essen“, so Stadler. Gestern stand aber erstmal der Einzug und das Kennenlernen an.

Kindertagesstätte Grashüpfer: 30 Kinder in zwei Gruppen betreut

„Wir öffneten um acht Uhr. Die ersten Eltern kamen mit ihren Kindern schon um kurz nach sieben, weil sie neugierig waren“, erzählt die Leiterin lachend. 30 Kinder werden in zwei Gruppen von vier Erzieherinnen und einem Erzieher betreut. Kapazitäten bietet die jetzige Kita für 40 Kinder. „Wer einen Platz benötigt, hat also noch gute Chancen“, so Stadler. Anmeldungen sind über das entsprechende Online-Portal der Stadt möglich.

In der Kita Grashüpfer werden überwiegend 25-Stunden-Plätze angeboten. Längere Zeiten sind wegen des gewöhnlichen Betriebes in der Begegnungsstätte nicht möglich. „Das wird sich im Neubau ändern. Da können wir die Zeiten bedarfsgerechter organisieren“, erklärte Rosemarie Kaltenbach.

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