Projekt soll Brücken bauen 

Rheinberg.   Seit dem 1. Oktober 2016 betreut die Grafschafter Diakonie das so genannte Brückenprojekt: übernimmt an der Rheinstraße die Betreuung von Kindern im Alter zwischen ein und sechs Jahren, die aus Flüchtlingsfamilien kommen oder aufgrund besonderer Lebensbedingungen einen Förderbedarf haben. Die Finanzierung erfolgt durch Mittel vom Land. Für das erste Quartal 2018 wurden hierfür 28800 Euro bewilligt. Im Jugendhilfeausschuss stellten Elke Stüning und Katharina Pausch das Projekt vor. Es soll zum einen natürlich die Integration fördern, zum anderen die Grundlagen der Fremdbetreuung vermitteln und auch bei der Kindergartenplatzsuche helfen. Die Mütter sollen gleichzeitig Kontakte mit anderen Eltern knüpfen und Erfahrungen austauschen. Und die Kinder erlernen in der Gemeinschaft mit anderen Kindern, selbstständiger zu werden, bekommen zudem vielfältige Anregungen. Es gibt eine Vormittags- (sechs bis acht Kinder) und eine Nachmittags-Gruppe (drei bis sechs Kinder), für die geschultes Personal zur Verfügung steht. Neben einer Trauma- und Musiktherapeutin gibt es eine Erzieherin und Heilpädagogin, eine Kinderpflegerin, eine Tagesmutter und eine pädagogische Hilfskraft. Insgesamt 93 Stunden pro Woche werden geleistet. Momentan steht allerdings ein Minus von 7817 Euro zu Buche. „Die Zukunft ist ungewiss“, berichtete Elke Stüning, „weil das Programm befristet ist.“ Nur bis zum 30. September dieses Jahres ist das Projekt bewilligt. „Wie es weitergeht, wissen wir auch nicht“, sagte Katharina Pausch.

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Seit dem 1. Oktober 2016 betreut die Grafschafter Diakonie das so genannte Brückenprojekt: übernimmt an der Rheinstraße die Betreuung von Kindern im Alter zwischen ein und sechs Jahren, die aus Flüchtlingsfamilien kommen oder aufgrund besonderer Lebensbedingungen einen Förderbedarf haben. Die Finanzierung erfolgt durch Mittel vom Land. Für das erste Quartal 2018 wurden hierfür 28800 Euro bewilligt. Im Jugendhilfeausschuss stellten Elke Stüning und Katharina Pausch das Projekt vor. Es soll zum einen natürlich die Integration fördern, zum anderen die Grundlagen der Fremdbetreuung vermitteln und auch bei der Kindergartenplatzsuche helfen. Die Mütter sollen gleichzeitig Kontakte mit anderen Eltern knüpfen und Erfahrungen austauschen. Und die Kinder erlernen in der Gemeinschaft mit anderen Kindern, selbstständiger zu werden, bekommen zudem vielfältige Anregungen. Es gibt eine Vormittags- (sechs bis acht Kinder) und eine Nachmittags-Gruppe (drei bis sechs Kinder), für die geschultes Personal zur Verfügung steht. Neben einer Trauma- und Musiktherapeutin gibt es eine Erzieherin und Heilpädagogin, eine Kinderpflegerin, eine Tagesmutter und eine pädagogische Hilfskraft. Insgesamt 93 Stunden pro Woche werden geleistet. Momentan steht allerdings ein Minus von 7817 Euro zu Buche. „Die Zukunft ist ungewiss“, berichtete Elke Stüning, „weil das Programm befristet ist.“ Nur bis zum 30. September dieses Jahres ist das Projekt bewilligt. „Wie es weitergeht, wissen wir auch nicht“, sagte Katharina Pausch.

An der Wichtigkeit der Fortsetzung ließen die Mitglieder im Ausschuss indes keine Zweifel. „Es ist eine wichtige Maßnahme“, unterstrich beispielsweise Brigitte Devers (CDU). „Wir würden begrüßen, wenn das Projekt weiterlaufen könnte“, sagte Peter Mokros (Grüne). Auch Sozialdezernentin Rosemarie Kaltenbach würde sich freuen, wenn das Brückenprojekt verlängert würde. „Aber das hängt davon ab, wie sich das Land positioniert.“

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