Historie

In Veen gibt’s druckfrische Heimatgeschichten

Zum Internationalen Museumstag öffnet das Haus der Geschichte seine Türen: Willi Jansen (r.), Vorsitzender des Fördervereins „Unsere Veener Geschichte“ sowie die Museumsführer Annemarie Ricken und Willi Brammen erklären die Exponate vergangener Zeit.

Zum Internationalen Museumstag öffnet das Haus der Geschichte seine Türen: Willi Jansen (r.), Vorsitzender des Fördervereins „Unsere Veener Geschichte“ sowie die Museumsführer Annemarie Ricken und Willi Brammen erklären die Exponate vergangener Zeit.

Foto: arfi (Archiv)

Der Verein „Unsere Veener Geschichte“ hat ein Buch herausgebracht, das in die Vergangenheit des Ortes führt. Vorgestellt wird es beim Museumstag.

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Alpen-Veen. Ob im Film oder Roman – historische Geschichten wecken die Neugier und beflügeln die Fantasie. Doch wie ging es früher eigentlich am Heimatort zu? Wie haben die Menschen hier gelebt? Mit dem neuen Buch „Meine Heimat – mein Veen“ nimmt der Förderverein „Unsere Veener Geschichte“ die Leser auf 84 Seiten mit auf eine spannende Reise in die Vergangenheit. Vorgestellt wird das druckfrische Werk am Internationalen Museumstag am morgigen Sonntag, 19. Mai, von 9.30 Uhr (Messe) bis 17 Uhr. Dann öffnet das Haus der Geschichte Veen seine Pforten und lässt Vergangenes lebendig werden. Motto in diesem Jahr: Museen – Zukunft lebendiger Traditionen.

„Wir hatten dazu aufgerufen, uns alte Fotos zuzuschicken“, berichtet Willi Jansen, Vorsitzender des Fördervereins. Mit Erfolg. Zahlreiche historische Bilddokumente landeten auf dem Tisch der Hobby-Historiker und damit in dem neuen Buch. Außerdem finden sich darin Erinnerungen an eine Kindheit und Jugend in Veen, niedergeschrieben von Margarete Klinkhammer, eine Ur-Veenerin, Jahrgang 1926. „Die Eltern der Dame betrieben früher die Kneipe Rochmann im Ortskern“, weiß Jansen.

Das Buch wird in einer Auflage von 700 Stück gedruckt und im Haus der Veener Geschichte für neun Euro erhältlich sein. „Wir hoffen, dass rechtzeitig zum Museumstag schon alle Exemplare vor Ort sind“, sagt Jansen. Gefördert wurde das Buch über das Projekt „Heimat-Scheck“ des Landes NRW. Das neue Buch ist bei weitem nicht der einzige Höhepunkt des Museumstages. Mit drei Sonderausstellungen wird die Bedeutung der Vereine für Veen gewürdigt. Das Akkordeonorchester Veen, das in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag feiert, wird die Besucher nicht nur um 11.30 Uhr musikalisch begrüßen. Im Heimatmuseum selbst wird es auch eine Rückschau auf fünf Jahrzehnte Akkordeonmusik(er) geben. Auf ein halbes Jahrhundert blickt auch der Taubenverein „Edle Taube“. Die Entwicklung dieses Vereins wird in einem achtminütigen Film gezeigt.

Und nicht zuletzt das Haus der Veener Geschichte selbst hat etwas zu feiern, nämlich das 30-jährige Bestehen. Einige Exponate laden zum Rückblick ein. Auch das Rahmenprogramm ist ansprechend und: Erstmals beteiligt sich der Kindergarten am Programm. „Das passt natürlich hervorragend zum Motto“, sagt Jansen. Die Kfd mit Cafeteria, Grillstand und Handwerkermarkt ist fester Bestandteil der Veranstaltung. Die Grundschule präsentiert sich musikalisch und künstlerisch sowie mit einer kleinen „offenen Gartenpforte“.

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