Diskussionsveranstaltung

Die Folgen des Klimawandels

Hanna Wang-Helmreich, 37 Jahre alt, ist eine in Studienzeit und Anstellung weit gereiste Frau.

Hanna Wang-Helmreich, 37 Jahre alt, ist eine in Studienzeit und Anstellung weit gereiste Frau.

Foto: Wuppertal Institut

Rheinberg.   Hanna Wang-Helmreich, Fachfrau für Klimapolitik, hält am Freitag einen Vortrag in der Stadthalle.

Die Ortsverbände der Grünen aus Alpen, Moers, Rheinberg, Sonsbeck, Xanten und der Kreisverband laden vor dem Hintergrund der zunehmenden Bedrohung der weltweiten Lebensräume durch die Erderwärmung am morgigen Freitag, 17. Mai, zu einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung in die Stadthalle Rheinberg ein. Der Eintritt ist frei. Einlass ist um 19 Uhr, die Referentin startet ihren Vortrag um 19.30 Uhr.

Zunehmend werden die Menschen den gefährlichen und strapaziösen Auswirkungen des Klimawandels unmittelbar gegenüberstehen. Die zeitlichen Abstände werden immer geringer. Die heißesten Sommer in Europa gab es zwischen 2002 und 2010. Prof. Dr. Ramsdorf vom Potsdamer Institut für Klimaforschung benennt als Folgen einer dieser „Heißzeiten“ von 2003 die gesicherte Anzahl von etwa 70 000 Hitzetoten in Mitteleuropa (Frankreich, Schweiz, Süddeutschland). Die Sterblichkeit sei dabei in allen Altersgruppen ab dem Alter von 45 Jahren statistisch signifikant erhöht gewesen.

Weiter erklärt Ramsdorf, dass die Ursachen der Temperaturentwicklung nichts anderes als unsere Emissionen sind: „Der Mensch ist der dominante Faktor dafür im 20. Jahrhundert gewesen, erst Recht wird er es im 21.Jahrhundert sein.“

Das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie beschäftigt sich seit seiner Gründung 1991 mit der Klimaforschung, berät Regierungen, informiert die Bevölkerung und beobachtet und kommentiert die internationalen Konferenzen. 1991 umfasste der Stab der Wuppertaler 40 Wissenschaftler, heute sind es über 200. Eine Außenstelle in Berlin ist hinzugekommen.

Hanna Wang-Helmreich, 37 Jahre alt, ist eine in Studienzeit und Anstellung weit gereiste Frau. Nicht allein dadurch verfügt sie über Vergleichsmöglichkeiten mit anderen Regionen in der Welt. Ihre Studiengebiete waren an verschieden Universitäten die moderne chinesische Sprache, Allgemeine Volkswirtschaftslehre, Iberische und Lateinamerikansiche Geschichte, Spanische Spreche und Literatur, Energiewirtschaftslehre, Wirtschafts- und Sozialgeografie sowie Soziologie und Statistik. Sie gehört seit dem Jahr 2008 dem Wuppertal Institut an, dort der Abteilung Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik. Sie beschäftigt sich dabei hauptsächlich mit der Klimapolitik. Aber auch die für das Thema relevanten Aspekte der Energie- und Verkehrspolitik sind ihr vertraut.

Hanna Wang-Helmreich steht anschließend für die Fragen und Anmerkungen der Besucher zum Thema zur Verfügung.

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