Ferienspiele

Die Alpener Ferienspiele sind gestartet

Gut gesichert konnten die Kinder das Klettern ausprobieren: Dennis Hermsen-Essen von Citybound – Verein für Erlebnispädagogie bereitet Anna Ullenboom darauf vor.

Gut gesichert konnten die Kinder das Klettern ausprobieren: Dennis Hermsen-Essen von Citybound – Verein für Erlebnispädagogie bereitet Anna Ullenboom darauf vor.

Foto: arfi

Alpen.  Kletterparcours, Bastelecke, Spielmobil: An und in der Turnhalle der Alpener Grundschule tummelten sich die Kinder, um sich auszupowern.

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Kaum war das Schuljahr beendet, starteten am Freitag die Ferienspiele. An und in der Turnhalle der Grundschule tummelten sich die Kinder. „Die Ferienspiele sind eröffnet“, verkündete Diakon Thomas Haß. Den Auftakt stemmte die Frauen-Union gemeinsam mit der evangelischen Kirchengemeinde. „Für alle eine entspannte und gute Kooperation“, erklärte Angelika Sura, Chefin der Frauen-Union vor Ort.

Verschiedene Stationen verwandelten den Schulhof in eine Spieloase. „Echt cool!“, meinten die Kinder, die sich durch nichts vom Spielen und Erkunden ablenken ließen. In der Turnhalle sorgte der Kletterparcours für Spannung. Eine erlebnispädagogische Aktivität, die die Ferienkinder im Klettergeschirr und Helm über eine Strickleiter bis unter die Decke der Turnhalle aufsteigen ließ. Draußen stand ein Schachspiel mit übergroßen Figuren bereit. Die Spielsachen vom Spielmobil verlangten nach Konzentration. Bei den Spielen mit dem großen Fallschirm kannten die Kinder keine Zurückhaltung. Schließlich sind Ferien.

„Wetterbedingt haben wir in diesem Jahr keine Hüpfburg aufgebaut“, sagte Thomas Haß. „Bei Regen wird sie zu rutschig.“ Recht sollte er mit dieser Ansicht haben. Doch der Schauer trübte das Vergnügen der Ferienkinder nicht. Im Gegenteil: Die kreative Bastelecke zog magisch. „Wir haben ganz traditionelle Bastelmaterialien mitgebracht“, so Angelika Sura. Kartons konnten mit Farbe, Glitzer und Strass gestaltet werden. Holzschilder galt es mit ritterlichen Motiven zu bemalen. Das Kreativangebot erwies sich als Renner.

Seit rund 30 Jahren ist der in Kinder- und Jugendarbeit erfahrene Dieter Haß dabei und kennt die Begeisterung der Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren. „Die wollen einfach zusammen spielen und gehen völlig unbekümmert miteinander um“, sagte er. „Unsere Auswahl an Spielen ist bewährt. Die Kinder wollen nach dem letzten Schultag sich bewegen, laufen und spielen. Sie lassen Dampf ab“, so auch die Erfahrung von Angelika Sura. Auch wenn Computer mittlerweile viele Kinderzimmer erobert hätten, so sei das Spielen mit Gleichaltrigen durch nichts zu ersetzen.

Ausgepowert am Abend

„Für die Kinder ist die Veranstaltung ein schöner Ferienstart“, sagten die Mütter Sandra Hildebrandt und Irene Friedrich. Lina und Ella Hildebrandt nahmen zum wiederholten Mal teil. „Die Kinder schwärmen am Abend von den vielen Spielen, die sie ausprobiert haben. Die Abwechslung ist für sie einfach toll, am Abend sind sie ausgepowert“, so Sandra Hildebrandt.

Schlag auf Schlag folgen die nächsten Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche. Am 17. Juli geht es beispielsweise auf den Monte Schlacko, den Mount Everest des Niederrheins, sprich die Halde Norddeutschland in Neukirchen-Vluyn. Wer lieber das Glück auf dem Rücken der Pferde kennenlernen will, besucht den Hillmannshof. Veranstalter ist wie in den Jahren zuvor der Kinderschutzbund Alpen.

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