Jason Derulo

Weltstar Jason Derulo zeigt Oberhausen in seinem Musikvideo

Filmreif: R’n’B-Stimme Jason Derulo („Swalla“) verwendet für sein Musikvideo „Goodbye“ einige Sequenzen aus seinem Konzert in der Arena Oberhausen.

Filmreif: R’n’B-Stimme Jason Derulo („Swalla“) verwendet für sein Musikvideo „Goodbye“ einige Sequenzen aus seinem Konzert in der Arena Oberhausen.

Foto: Tamara Ramos

Oberhausen.   Las Vegas, Los Angeles, London: R’n’B-Stars verwenden in Musikvideos häufig protzige Glitzerkulissen. Jason Derulo zeigt nun aber: Oberhausen.

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In Musikvideos erzählen Sänger und Bands lebendige Geschichten und verpacken so neue Songs in protzigen Bildern: Dass R’n’B-Stars für diese Klangwerke aber ausgerechnet Oberhausen als Kulisse wählen, ist ungewöhnlich.

Genau das hat sich der aus den USA stammende Weltstar Jason Derulo (Große Hits: „Swalla“ und „Tip Toe“) nun aber so ausgesucht. Im Musikvideo zu seinem Song „Goodbye“, an dem auch Star-DJ David Guetta und Pop-Diva Nicki Minaj werkelten, stecken mehrere Sequenzen, die in Oberhausen gedreht wurden.

Konfettiregen und Kuscheleinlage auf der Bühne

Darin zu sehen ist eine voll besetzte Konzerthalle, in der eine junge Dame im Glitzerkleid vom beliebten Sänger auf die Bühne zitiert wird. Im Konfettiregen gibt es noch eine filmreife Kuscheleinlage zwischen Pop-Star und der unbekannten Schönen.

Diese Sequenz ist natürlich nicht zufällig entstanden, sondern war lange geplant. Beim Konzert des Sängers aus Florida Anfang Oktober in der König-Pilsener-Arena drehten zwischendurch fleißig Kameraleute mit. Jason Derulo erklärte die Aktion den Fans in Oberhausen damals so: „Das neue Video werden später Millionen Menschen sehen!“

21 Millionen Klicks auf Youtube

Damit lag der 29-Jährige auch ziemlich richtig. Der Clip wurde innerhalb von knapp zwei Wochen auf der Internet-Plattform Youtube mehr als 21 Millionen Mal angeklickt. In den hastig geschnittenen Sequenzen kann man die Hufeisenform der Arena gut erkennen. Auch einige mitsingende Fans wurden ins Musikvideo eingebaut.

Was in dem dreieinhalb Minuten-Werk ziemlich harmonisch aussieht, musste im Konzert allerdings sperrig geprobt werden. Die Mitsingpassage ließ der Sänger im Konzert üben. Der besagte Song musste zudem am Ende des Konzerts für das Video in Teilen wiederholt werden.

„Goodbye“ basiert auf der Hymne „Time to say Goodbye“ von Sarah Brightman und Andrea Bocelli. Der Song wurde durch den Abschied des Boxers Henry Maske populär.

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