Winterdienst

Wann, wo und wie viel wird in Oberhausen gestreut?

Der Oberhausener Winterdienst streut mit Vorrang jene Straßen, auf denen viele öffentliche Verkehrsmittel unterwegs sind.

Der Oberhausener Winterdienst streut mit Vorrang jene Straßen, auf denen viele öffentliche Verkehrsmittel unterwegs sind.

Foto: Gerd Wallhorn

oberhausen.   Rund 98 Tonnen Salz und 23.000 Liter Sole wurden bisher in diesem Winter auf den Straßen der Stadt verteilt.

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Mit sechs großen Streuwagen, vier kleinen Streumaschinen und mindestens acht Handstreukolonnen sind die Mitarbeiter der Wirtschaftsbetriebe Oberhausen (WBO) in der Wintersaison unterwegs, um die Bürger vor vereisten Straßen zu schützen.

Höchste Priorität haben dabei große Durchgangstraßen, auf denen viele öffentliche Verkehrmittel unterwegs sind. „Besonders wichtig ist es für uns, die Trasse befahrbar zu halten. Denn wenn Bus und Bahn sich verspäten oder gar ausfallen, kommen gleich sehr viele Menschen auf einen Schlag nicht dahin, wo sie hin müssen oder wollen“, erklärt Jan Küppers, Pressesprecher der WBO.

Auch Brücken werden sehr früh und häufig schon vorsorglich gestreut, denn auf ihnen gefriert es auf Grund der fehlenden Bodenwärme von unten schneller als auf normalen Straßen.

Gestreut wird vor dem Berufsverkehr

Um Straßen bei kalten Temperauren gut befahrbar zu halten, braucht es natürlich große Mengen an Salz und Sole. In diesem Winter waren es bisher nur 98 Tonnen Salz und 23.000 Liter Sole, die der Winterdienst der WBO auf den Oberhausener Straßen verteilt hat.

Organisiert werden die Einsätze je nach Ankündigung des Deutschen Wetterdienstes. Sprich, wenn die Wetterexperten kalte Tage und Nächte vermuten, wird der WBO-Winterdienst in Bereitschaft versetzt, um möglichst schnell ausrücken zu können. „Durch den Bereitschaftsdienst kann der Winterdienst auch sehr kurzfristig aktiv werden“, sagt Jan Küppers. Doch die Wirtschaftsbetriebe verlassen sich nicht nur auf die Wettervorhersage. Der Winterdienst hat nämlich nicht nur die Aufgabe zu streuen, sondern auch die Straßen und Brücken zu kontrollieren.

Um den Verkehrsfluss so wenig, wie möglich mit den großen Streufahrzeugen zu stören, wird meist früh morgens gestreut, noch bevor der Berufsverkehr losgeht.

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