Vier Schiffe zählen zur Flotte des WSA Duisburg-Meiderich

Das Motorschiff „Lirich“ wurde im Jahr 1999 auf der Werft Heinrich Grube in Hamburg gebaut. Es ist 14,9 Meter lang und 4,14 Meter breit und erreicht eine Geschwindigkeit von 13 km/h.

Das Motorschiff „Lirich“ wurde im Jahr 1999 auf der Werft Heinrich Grube in Hamburg gebaut. Es ist 14,9 Meter lang und 4,14 Meter breit und erreicht eine Geschwindigkeit von 13 km/h.

Das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) in Duisburg-Meiderich hat nicht nur die „Lirich“ im Einsatz, auch das Motorschiff „Meiderich“ sowie der Schwimmgreifer „Lurch“ und das Taucherschiff „Raffelberg“ zählen zur WSA-Flotte.

Rund 400 Menschen arbeiten für das Amt, dessen Zuständigkeitsbereich die am stärksten befahrenen Binnenschifffahrtskanäle Deutschlands einschließt. Täglich fahren rund 100 Schiffe durch die Eingangsschleusen in Duisburg-Meiderich (Rhein-Herne-Kanal) und Voerde-Friedrichsfeld (Wesel-Datteln-Kanal). Sie transportieren 32 Millionen Tonnen Güter im Jahr. Wollte man diese Menge per Lastwagen transportieren, so müssten jede Minute zwei voll beladene 40-Tonner-Lkw zusätzlich auf den Straßen des Ruhrgebiets fahren.

Das WSA kümmert sich auch um die Wasserhaltung in den Kanälen; die Höhe des Wasserspiegels wird konstant gehalten und darf nur maximal zehn Zentimeter nach oben oder unten vom Soll abweichen, damit die Binnenschiffe sicher unterwegs sein können, wie Wasserbaumeister Thorsten Müller an Bord der „Lirich“ erläuterte. Die Kanäle werden aus der Lippe gespeist, in deren Verlauf es bei Hamm ein entsprechendes Speicher-Reservoir gibt. Ergänzend wird auch Wasser aus Rhein und Ruhr entnommen.

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