Deutscher Fahrradpreis

Verkehrsministerium vergibt Preis an Oberhausener Radwelle

Für Radfahrer in Oberhausen setzt die Stadt eine neue Technik ein, die an vielen Stellen im Stadtgebiet für eine grüne Welle sorgt.

Für Radfahrer in Oberhausen setzt die Stadt eine neue Technik ein, die an vielen Stellen im Stadtgebiet für eine grüne Welle sorgt.

Foto: Kerstin Bögeholz

OBERHAUSEN.  An vielen Stellen sorgt eine Technik für eine grüne Welle für Radfahrer. Damit belegt Oberhausen den zweiten Platz beim Deutschen Fahrradpreis.

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Die Oberhausener Radwelle beschert nicht nur Fahrradfahrern grünes Licht bei der Ankunft an einer Ampel, sondern der Stadt auch eine Auszeichnung. Bei der Verleihung des Deutschen Fahrradpreises in Dresden errang die grüne Welle für Radler den zweiten Platz in der Kategorie Infrastruktur. 110 Projekte wurden eingereicht.

22 Ampeln im Stadtgebiet sind mit der neuen Technik ausgestattet. Sie erkennt Radfahrer automatisch und schaltet eigenständig, bei freier Fahrbahn, eine grüne Welle für die Radler frei. Seit Juni vergangenen Jahres ist die innovative Entwicklung im Einsatz – unter anderem an der viel befahrenen Kreuzung vor dem Amtsgericht. Ein damals in ganz NRW einzigartiges Projekt. 175.000 Euro hatte die Technik damals gekosten, 90 Prozent davon hat der Bund übernommen.

Geschlagen geben musste sich die Stadt Oberhausen in der Kategorie Infrastruktur keiner Unbekannten: Der erste Platz ging an die Metropole Ruhr für das Regionale Radwegenetz – an dem auch Oberhausen beteiligt ist.

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