Jahresbilanz 2019

Verbraucherberatung holt für Oberhausenerin 4000 Euro heraus

Beim 2. Oberhausener Beratungstag im Februar 2019 im Bert-Brecht-Haus stand das Thema Schimmel in der Wohnung im Fokus. Auch an dieser Veranstaltung hatte die Verbraucherberatung teilgenommen – so wie an 82 weiteren.

Beim 2. Oberhausener Beratungstag im Februar 2019 im Bert-Brecht-Haus stand das Thema Schimmel in der Wohnung im Fokus. Auch an dieser Veranstaltung hatte die Verbraucherberatung teilgenommen – so wie an 82 weiteren.

Foto: Franz Naskrent / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Kurios: 4000 Euro sollte eine Oberhausenerin für acht Handyverträge zahlen. Sie hatte bei dem Anbieter aber gar keinen Vertrag abgeschlossen.

Untergeschobene Verträge, Abofallen und falsche Rechnungen waren nur einige Beispiele, mit denen sich die Verbraucherberatung in Oberhausen beschäftigen musste. Ein besonders kurioser Fall in der Jahresbilanz 2019: 4000 Euro sollte eine Oberhausenerin für acht Handyverträge zahlen. Die Verbraucherschützerinnen hakten beim Telefon-Anbieter nach. Dabei stellte sich heraus: Die Verträge gab es gar nicht. Die Forderung wurde vollständig storniert.

Bei den Dienstleistungen gab es die meisten Probleme

Insgesamt kümmerten sich die Mitarbeiterinnen im vergangenen Jahr um 5780 Fälle und führten 83 Veranstaltungen durch, bei denen sie allein 1903 Oberhausener erreichten. Dazu kommen 2246 Rechtsberatungen und -vertretungen. Die häufigsten Probleme kreisten um die Bereiche Dienstleistungen (25 Prozent) und Telefon (22 Prozent). Weitere Themenfelder waren: Energie (zwölf Prozent), Finanzen (elf Prozent) sowie Konsumgüter (zehn Prozent).

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