Innenstadt

Umbau des Kaufhof-Hotels soll im Sommer starten

Stellten im Januar die Pläne für das Hotel im ehemaligen City-Kaufhof vor: Oberbürgermeister Daniel Schranz (li.) und Investor Albert Kopitzki. Foto:Wallhorn

Stellten im Januar die Pläne für das Hotel im ehemaligen City-Kaufhof vor: Oberbürgermeister Daniel Schranz (li.) und Investor Albert Kopitzki. Foto:Wallhorn

OBERHAUSEN.   Plaza-Gruppe zieht aber nicht ein. Sie lehnt wegen zu hoher Mietpreise ab. Investor steht mit anderem Betreiber in Kontakt. Bauantrag eingereicht

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Die bekannte Plazagroup wird das neue geplante Hotel im ehemaligen Kaufhof in der Oberhausener City entgegen erster Pläne nicht betreiben. Das bestätigte die Hotelgruppe auf Anfrage der NRZ und begründete die Entscheidung mit zu hohen Mietpreisen. Unabhängig vom Rückzug der Plaza-Gruppe steht der Berliner Investor Albert Kopitzki in Verhandlungen mit anderen Hoteliers. Der Bauantrag für das Innenstadt-Hotel ist bereits eingereicht worden und liegt der Stadtverwaltung zur Genehmigung vor.

Zu Jahresbeginn machte Investor Kopitzki seine Investition öffentlich und präsentierte erste Pläne – mit dem Namen des Plaza-Hotels auf den grafischen Entwürfen.

„Aufgrund der hohen Mietpreisvorstellungen des Eigentümers hat sich die Plaza Hotelgroup vom Projekt zurückgezogen“, erklärt nun die zuständige Sprecherin Nuray Güler. Zu der Höhe der Vorstellungen machte sie keine Angaben.

„Schon bei der Vorstellung unserer Pläne im Januar dieses Jahres haben wir deutlich gemacht, dass die Plaza-Group nicht die einzige Alternative für uns ist“, erklärt Kopitzki, der das Ausscheiden des Plazas als „ganz normalen geschäftlichen Vorgang“ sieht. „Es gab immer mindestens einen Mitbewerber, mit dem wir parallel verhandelt haben. Nunmehr sind wir soweit, dass der Mitbewerber und wir den Abschluss des Hotelvertrages umgehend vornehmen möchten.“

Kopitzki plant, den ehemaligen Kaufhof in der Innenstadt für rund 15 Millionen Euro bis zum Ende des nächsten Jahres zu einem Drei-Sterne-Plus-Hotel mit 200 Zimmern umzubauen. Der Netto-Supermarkt im Erdgeschoss soll ebenso – möglicherweise größeren – Platz finden wie der bereits in der Immobilie angesiedelte Haushaltswaren-Discounter Kodi, das Nagelstudio und der Imbiss „Der Frittenspezialist“.

Einzelhändler könnte Flächeim Keller mieten

Für das Untergeschoss stand Kopitzki zu Jahresbeginn mit einem Einzelhändler in Verbindung, der auf 2000 bis 2500 Quadratmetern einziehen könnte. Die „Vermietung im Basement“ laufe ausgezeichnet. „Nach jetzigem Zeitplan soll mit den Umbauarbeiten noch im Sommer begonnen werden“, meint Kopitzki.

Auf dem Dach des Gebäudes sollen Mietwohnungen entstehen.

Die markante Immobilie zwischen Helmholtz- und Marktstraße sollte mit Hilfe einer Terrakotta-Vorhangfassade optisch aufgewertet werden. Für die Fassade gibt es nach Informationen der NRZ allerdings überarbeitete Pläne, die Architekten berichteten am Dienstag im Gestaltungsrat über das Vorhaben.

>>> 100 PARKPLÄTZE FÜR HOTELGÄSTE

Zum Hotelangebot, so Kopitzkis Pläne, soll ein Frühstücksbuffet gehören.

Die Anlieferung von Waren und die Zufahrt von Gästen und Touristenbussen soll der Planung nach über die Helmholtzstraße neben der Einfahrt zum Parkhaus erfolgen. Auch das Parkhaus soll saniert werden. Hier stehen für Gäste 100 der derzeit 250 Parkplätze bereit.

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