Tempokontrollen

Tempo 30: Polizei erwischt 656 Autofahrer in vier Stunden

Manche der zu schnellen Autofahrer müssen nun mit einem Fahrverbot rechnen.

Manche der zu schnellen Autofahrer müssen nun mit einem Fahrverbot rechnen.

Foto: Stefan Arend

Oberhausen.   Die Polizei in Oberhausen hat verstärkt in Tempo-30-Bereichen rund um ein Altenheim kontrolliert – und etliche Autofahrer angehalten.

Etliche Autofahrer sind in der Stadt weiter viel zu schnell unterwegs – das ist eine Bilanz der Bilanz der Polizei aus jüngsten Geschwindigkeitskontrollen in drei Tempo-30-Bereichen.

Wie die Behörde am Dienstag berichtete, wurden bereits am 31. März nahe des Altenheims Haus Gottesdank auf der Fernewaldstraße innerhalb von nur vier Stunden 656 Autofahrer mit zu hoher Geschwindigkeit erwischt. 597 überschritten das Tempo um bis zu 20 Stundenkilometer. Sie erhalten eine schriftliche Verwarnung. 59 fuhren mehr als 21 km/h mehr als erlaubt. Sie erwartet nun eine Ordnungswidrigkeitenanzeigen. Vier Autofahrer fuhren sogar 31 oder mehr Stundenkilometer zu schnell und müssen nun mit einem Fahrverbot rechnen.

„Der Killer Nummer Eins“

Am 3. April waren auf dem Eugen-zur-Nieden-Ring 300 Autofahrer zu schnell, vier mehr als 21 Stundenkilometer, einer mehr als 31. Am 5. April erwischte die Polizei an der anderen Seite von Haus Gottesdank an der Kirchhellener Straße 270 Raser. Sieben von ihnen müssen mit einer Anzeige und einem Punkt in Flensburg rechnen.

Die Polizei warnt: „Zu schnelles Fahren ist noch immer der ,Killer Nummer Eins’ auf unseren Straßen.“ Auch während der Ostertage würden gezielt Raser in Oberhausen ins Visier genommen.

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