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Tanzschuppen löst Talentsommer am Brauhaus im Centro Oberhausen ab

Es tut sich was am Brauhaus am Centro in Oberhausen: Nach dem Aus für den Schlagertreff „Talentsommer“ gibt es nun ein Nachfolge-Konzept für drinnen und draußen.

Es tut sich was am Brauhaus am Centro in Oberhausen: Nach dem Aus für den Schlagertreff „Talentsommer“ gibt es nun ein Nachfolge-Konzept für drinnen und draußen.

Foto: Funke Foto Services

Oberhausen.  Das Brauhaus am Centro hat eine Nachfolge-Veranstaltung für den ehemaligen Talentsommer gefunden. DJ Klaus Celesnik legt nun im Biergarten auf.

Erst vor wenigen Wochen gingen für den Hobbysänger-Treff "Talentsommer" vor dem Brauhaus Jacobi in der Neuen Mitte für immer die Bühnenlichter aus: Nun hat der Betreiber der Gaststätte am Centro bereits eine neue Veranstaltungsreihe aus der Taufe gehoben.

Ab sofort tritt „Ärwins Tanzschuppen“ die Nachfolge des 18 Jahre im Außenbereich des Brauhauses ansässigen Sängerwettstreits an. Chef an den Plattentellern des nun alle zwei Wochen an einem Freitag stattfindenen Reigens wird ein alter Bekannter.

Musikalischer Leiter bei der Fete in der Neuen Mitte wird der Liricher Discjockey Klaus Celesnik. Bereits am kommenden Freitag, 22. Juli, legt er am Brauhaus flotte Musik auf. Wir fragten beim beschäftigten Entertainer nach: „Die Betreiber des Brauhauses haben mich angerufen und angefragt. Für mich war es selbstverständlich zuzusagen.“ Neben Celesnik sollen auch Live-Bands hin und wieder dabei sein.

Manche Ausgeh-Freunde bringen den Musiker Celesnik zunächst eher mit der Alten Mitte zusammen. So sorgt der Liricher etwa seit vielen Jahren bei der Hoppeditz-Beerdigung am Friedensplatz für den guten Ton. Dabei hat Celesnik auch eine Vergangenheit auf der Feiermeile am Centro — auch wenn diese schon einige Jahre zurück liegt. „Ich habe damals schon auf der Promenade im Apotheker aufgelegt.“ Nun geht es im Brauhaus weiter.

Musik-Fete am Centro alle zwei Wochen

Die bisherige Biergarten wird künftig auch für das stets um 20 Uhr beginnende Programm genutzt. „Allerdings ist die Veranstaltung deutlich flexibler, da sie unabhängig vom Wetter stattfinden kann“, sagt Celesnik. Soll heißen: Wenn das Wetter schlecht ist, zieht der musikalische Reigen ins Brauhaus um, da in der oberen Etage ein abgetrennter Großraum vorhanden ist. Dieser, so Celesnik, könne bespielt werden, ohne die übrigen Besucher in der Gaststätte gleich mit zu beschallen. Auch die Klangrichtung seiner Fete steht fest: Bekannte Discofox-Schlager sollen aufgelegt werden, dazu gibt es deutsche, aber auch internationale Klangkost aus den Hitparaden.

Der Unterschied zum Talentsommer: Bei „Ärwins Tanzschuppen“ soll vor allem der Tanz im Vordergrund stehen. „Die Leute können das Tanzbein bewegen, oder eben die Musik gemütlich von einem der vielen Sitzplätze verfolgen“, meint Celesnik. Auch die Auswahl der Musik, so der Discjockey, sei künftig breiter gefächert. Und das soll sich auch auf das Publikum auswirken. „Die Musik ist nicht speziell nur für jüngere oder ältere Fans, sondern soll gleich alle Altersgruppen ansprechen.“ Der Eintritt bleibt frei.

Dass sich an der bisherigen Gestaltung des Biergartens mit Bühne und den nicht überdachten Sitzplätzen noch etwas ändern könnte, ist nach Informationen unserer Redaktion in den kommenden Monaten wahrscheinlich.

Wie das neue Konzept in der Neuen Mitte ankommt, wird die Zeit zeigen. Das plötzliche Ende des Talentsommers bedauerte die von April bis Oktober regelmäßig zusammenkommende Sänger-Szene außerordentlich. Zur wehmütigen Abschiedsveranstaltung Anfang Juli mussten sich rund 200 Schlager-Fans bereits im Haus Union treffen.

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