Kamera-Erfassung

Stadt lässt Fotos von ganz Oberhausen erstellen

EIn solcher Wagen der Wetzlarer Bilderfassungsfirma Cyclomedia saust ab 20. September durchs Oberhausener Stadtgebiet.

EIn solcher Wagen der Wetzlarer Bilderfassungsfirma Cyclomedia saust ab 20. September durchs Oberhausener Stadtgebiet.

Oberhausen.  Ein kleines Auto fährt mit einer 360-Grad-Fischaugen-Kamera in den nächsten Wochen durchs Stadtgebiet. Das Rathaus hofft auf Einsparungen.

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Wer ab Mittwoch, 20. September, einen Pkw mit Warnbalken auf der Motorhaube und merkwürdigem zylindrischen Gefäß auf dem Dach erblickt, sollte sich nicht wundern: Die Stadt Oberhausen hat erstmals die Bilderfassungsfirma Cyclomedia beauftragt, das gesamte Stadtgebiet mit Fischaugen-Kamera-Autos aufzunehmen. Daraus sollen bis zum 30. Oktober 360-Grad-Aufnahmen entstehen, die nur innerhalb der Stadtverwaltung verwendet werden dürfen. Kosten: 65 000 Euro, zum Teil vom Land gefördert.

Gesichter werden unkenntlich gemacht

Die Stadt benötigt die Aufnahmen nach eigenen Angaben für eine Bestandsaufnahme des gesamten öffentlichen Straßenraumes. Sie werden für Auswertungen und Vermessungen, wie etwa die Erfassung der Verkehrsschilder, eingesetzt. Man erhofft sich, beispielsweise Fernmeldekästen oder Werbeschilder ohne aufwändige Vorortbesuche schneller und billiger genehmigen zu können. In den Bildern werden alle Kfz-Kennzeichen und Gesichter automatisch unkenntlich gemacht. Infos inklusive Einspruchsmöglichkeiten unter https://geodatenkodex.de.

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