Gesundheit

St. Elisabeth-Klinik informiert über künstliche Gelenke

Wenn jeder Schritt zur Qual wird, können künstliche Gelenke Abhilfe schaffen.

Wenn jeder Schritt zur Qual wird, können künstliche Gelenke Abhilfe schaffen.

Foto: Lars Heidrich / Funke Foto Services

Oberhausen.  In der Veranstaltungsreihe „Gesund durchs Jahr“ informiert die Helios St. Elisabeth-Klinik Oberhausen über künstlichen Gelenkersatz.

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Für Betroffene mit Bewegungsschmerzen in Knie- und Hüftgelenk sind das Treppensteigen oder auch die ersten Schritte am Morgen eine schmerzhafte Herausforderung. Der Grund: Bei vielen Menschen kommt es mit zunehmendem Lebensalter zu einem Gelenkverschleiß, der zu starken Schmerzen und eingeschränkter Mobilität führen kann. In welchen Fällen ein künstliches Gelenk die Lösung sein kann, darüber informieren Experten der Helios St. Elisabeth-Klinik Oberhausen am Donnerstag, 22. August, um 17.30 Uhr.

Etwa 450.000 künstliche Hüft- und Kniegelenke werden jährlich in Deutschland eingesetzt, dazu kommen mehrere Tausend künstliche Schultergelenke. Die Endoprothetik gehört damit zu den häufigsten Operationen in Deutschland – Tendenz steigend, denn die Deutschen werden immer älter. „Gelenkverschleiß betrifft meist die ältere Generation, obwohl manchmal auch schon in jungen Jahren, beispielsweise aufgrund eines Unfalls oder einer Fehlbildung, ein künstliches Gelenk nötig sein kann“, erklärt Referent Ralf Wonner, Leitender Arzt des Zentrums für Endoprothetik an der St. Elisabeth-Klinik.

Mit einem Gelenkersatz ist oftmals wieder Sport möglich

Doch muss es gleich ein neues Gelenk sein? „Zuerst sollte man durch konservative Maßnahmen wie Physiotherapie oder spezielle Hilfsmittel versuchen, die Beschwerden zu lindern. Auch die Möglichkeiten einer Behandlung durch Medikamente oder eine gelenkerhaltende Operation sollten vorher geklärt werden“, so der Oberarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, der zur Veranstaltung auch einige Prothesen zum Anfassen mitbringen wird. „Wenn die Beschwerden bleiben, regelmäßig Schmerzmittel benötigt werden, die Beweglichkeit noch weiter abnimmt oder die schmerzfreie Gehstrecke immer kleiner wird, sollte man ein künstliches Gelenk in Betracht ziehen.“

Das gelinge dem Experten zufolge manchmal schon durch einen Teilersatz, meist aber durch eine Totalendoprothese, bei der beide Gelenkpartner ersetzt werden. Mit diesem Ersatz sei oft sogar Sport wieder möglich – für viele Betroffene vor der Operation undenkbar.

Die kostenlose Veranstaltung findet am Donnerstag, 22. August, um 17.30 Uhr in der Caféteria der Helios St. Elisabeth-Klinik Oberhausen, Josefstraße 3, statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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