Nette Toilette

SPD Oberhausen will neuen Schwung für die nette Toilette

In der Stadt Hattingen gibt es bereits das Prinzip der netten Toilette.

In der Stadt Hattingen gibt es bereits das Prinzip der netten Toilette.

Foto: Udu Kreikenbohm / WAZ

Oberhausen.  Viele Bürger wünschen sich aus Sicht der Oberhausener SPD mehr Toiletten im öffentlichen Raum. Die Sozialdemokraten wollen Abhilfe schaffen.

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Mit dem Mangel an WC-Anlagen im öffentlichen Raum befasst sich eine Anfrage des SPD-Stadtverordneten Ercan Telli. Das Konzept „Die nette Toilette“, in dem Gastronomen ihre WC-Anlagen für die Öffentlichkeit öffnen und dafür Zuschüsse für die Reinigung erhalten, wurde in Oberhausen zuletzt 2016 thematisiert, aber letztendlich nicht weiterverfolgt.

„Antworten aus unserer Großen Anfrage ,60+‘ lassen darauf schließen, dass gerade ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger mit der Situation sehr unzufrieden sind“, erklärt Telli. „Dass die Fitness-Anlage im Königshütter Park so schlecht angenommen wird, könnte auch an fehlenden Toiletten liegen“, so der sozialpolitische Sprecher der SPD-Fraktion.

WC-Anlagen an Friedhöfen

„Zudem erreichen uns immer wieder Beschwerden über fehlende WC-Anlagen im Umfeld von öffentlichen Einrichtungen wie zum Beispiel Friedhöfen.“

Telli will nun zum einen wissen, was aus dem Projekt ,nette Toilette‘, das in mehr als 270 Städten und Gemeinden Deutschlands funktioniere, geworden sei, zum anderen soll die Verwaltung Fakten vorlegen zur Zahl und Lage der öffentlichen Toiletten in Oberhausen.

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