Schulwegberechnung

SPD fordert Bestandsschutz für Schokoticket-Schüler

Schüler steigen am Oberhausener Hauptbahnhof in einen Stoag-Bus ein.

Schüler steigen am Oberhausener Hauptbahnhof in einen Stoag-Bus ein.

Foto: Kerstin Bögeholz / WAZ FotoPool

Oberhausen.  700 Schüler haben zum Start des Schuljahres den Anspruch auf ein ermäßigtes Schokoticket verloren. „Ein großer Fehler“, sagt die SPD.

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Die SPD Oberhausen fordert Bestandsschutz für die Schüler, die im Zuge der Neuberechnung der Schulwege ihren Anspruch auf ein ermäßigtes Schokoticket verloren haben.

„700 Kindern gleich zum Schuljahresbeginn die Förderung des Schokotickets zu streichen, ist sozialpolitisch ein großer Fehler“, sagt Sonja Bongers, Fraktionsvorsitzende der Sozialdemokraten im Rat. „Eine unerwartete Mehrbelastung von mehreren hundert Euro im Jahr ist für etliche Oberhausener ein schwerer Schlag. Der Schulbesuch von Kindern und Jugendlichen darf nicht zu finanziellen Problemen von Familien führen. “

Die Sozialdemokraten wollen von der Verwaltung wissen, wie die angekündigte Nachbesserung der Neuberechnung gestaltet werden soll. „Da gerade für Familien mit Kindern finanzielle Planungssicherheit extrem wichtig ist, werden wir beantragen, den rund 700 betroffenen Schülern Bestandsschutz zu gewähren“, so die Fraktionsvorsitzende.

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