STADTTEILE

„So geht’s nicht weiter mit dem Müll am Bahnhof Sterkrade“

Seit Jahren ein Problem: wilder Müll im Umfeld des Bahnhofs in Sterkrade.

Foto: Katharina Paris, Archivbild

Seit Jahren ein Problem: wilder Müll im Umfeld des Bahnhofs in Sterkrade. Foto: Katharina Paris, Archivbild

OBERHAUSEN.   In der jüngsten Sitzung der Bezirksvertretung nahm die Politik ein immer wieder ärgerliches Thema ins Visier: Wilder Müll am Bahnhof Sterkrade.

Das direkte Bahnhofs-Umfeld in Sterkrade soll endlich sauberer werden. Darauf dringt die Bezirksvertretung, die das Thema in ihrer jüngsten Sitzung diskutierte.

Den Politikern lag ein Antrag der CDU vor, wonach die Verwaltung beauftragt wird, die Deutsche Bahn (DB) gezielt anzusprechen, damit das direkte Umfeld der Bahnsteige am Bahnhof in Sterkrade gründlich gereinigt wird.

„Kein Aushängeschild für Sterkrade“

„Das ist einfach eklig“, ärgerte sich CDU-Sprecher Holger Ingendoh mit Blick auf die dortige Müll-Situation. „Die Bahn muss dort regelmäßig ihre Bereiche sauber halten. Das ist wahrlich kein Aushängeschild für Sterkrade.“

Dieser Einschätzung stimmten weitere Lokalpolitiker parteiübergreifend zu. Auf der Fläche zwischen dem Bahnsteig der Bahnstrecke und dem Bahnsteig der Straßenbahn nehme die Vermüllung immer weiter zu. Da der Bereich frei zugänglich sei, gefährdeten Glassscherben, alte Motoröl-Behälter und weiterer Unrat die Gesundheit der Menschen.

Sicht-Achse öffnen

Zudem müssten die Sträucher zwischen dem Bahnsteig der Eisenbahn und der Haltestelle der Straßenbahn dringend beschnitten oder sogar komplett entfernt werden, um auf diese Weise eine Sicht-Achse zu öffnen und einen potenziellen Angstraum zu entschärfen. Die Bezirksvertreter wollen die weitere Entwicklung in diesem sensiblen Stadtbereich im Blick behalten.

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