Warntag

Sirenentest in Oberhausen: Probealarm am Donnerstag

Bundesweiter Warntag: Das bedeuten die Sirenensignale

Im Falle einer Katastrophe muss die Bevölkerung gewarnt werden. Das geschieht auch durch Sirenen. Im Video: So klingen die einzelnen Warnsignale.

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Oberhausen.  In Oberhausen sind alle 43 geplanten Warnsirenen installiert und funktionsbereit. Der Test vollzieht sich nach einheitlichem Warnschema.

Sirenentest ist angesagt: Am kommenden Donnerstag, 10. September, findet erstmalig der bundesweite Warntag statt.

An diesem gemeinsamen Aktionstag von Bund und Ländern werden in ganz Deutschland sämtliche Warnmittel erprobt. Pünktlich um 11 Uhr werden in allen Landkreisen und Kommunen zeitgleich die verschiedenen Warnmittel ausgelöst. Künftig wird der Warntag an jedem zweiten Donnerstag im September wiederholt, so die Stadtpressestelle in einer aktuellen Mitteilung.

In Oberhausen sind alle 43 geplanten Warnsirenen inzwischen installiert und funktionsbereit. Im September vorigen Jahres konnten beim landesweiten Warntag bereits 37 Warnsirenen erfolgreich getestet werden.

Sirenen heulen: Probealarm ist genau geplant

Der Probealarm wird zukünftig immer nach einem festgelegten und einheitlichen Warnschema durchgeführt. Er beginnt mit einem anhaltenden Warnton, der genau eine Minute andauert. In einer Gefahrenlage würde dieser Dauerton eine „Entwarnung“ bedeuten. Nach fünfminütiger Pause erfolgt dann eine Minute lang ein auf- und abschwellender Warnton. Dieser Warnton ist in einer Gefahrenlage auch das eigentliche Warnsignal. Zum Abschluss des Probealarms erfolgt nach weiteren fünf Minuten die Entwarnung mit dem einminütigen Dauerton.

Nach dem Test der städtischen Sirenenanlagen prüft die Werksfeuerwehr im Werk Ruhrchemie die internen Sirenentöne mit ihrer eigenen Anlage. Für die Bewohnerinnen und Bewohner in der näheren Umgebung, insbesondere im Stadtteil Holten, besteht also keine Gefahr – es handelt sich am Donnerstag, 10. September, um einen Test.

Warn-App NINA verschickt Probewarnungen

Parallel zum Sirenentest werden Probewarnungen über Rundfunksender und Warn-Apps, z. B. NINA, geschickt, die am Modularen Warnsystem (MoWaS) des Bundes angeschlossen sind. Beim Probealarm können sich die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Oberhausen aktiv beteiligen. Über die Sozialen Medien besteht die Möglichkeit, Rückmeldungen zum Probealarm zu geben. Für den Zeitraum des Probealarms wird das Social-Media-Team der Feuerwehr Oberhausen über Twitter, Facebook und Instagram erreichbar sein.

Zusätzlich errichtet die Feuerwehr Oberhausen am Sterkrader Tor einen Informationsstand, an dem sich interessierte Bürgerinnen und Bürger von 10 bis 13 Uhr zum Thema „Warnung der Bevölkerung“ informieren können.

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