Chor-Konzert

Sängerbund Gutehoffnungshütte feiert sein Jubiläum im Voraus

In der voll besetzten Luise-Albertz-Halle gestaltete der Sängerbund Gutehoffnungshütte ein prächtiges Herbstkonzert.

Foto: Michael Dahlke

In der voll besetzten Luise-Albertz-Halle gestaltete der Sängerbund Gutehoffnungshütte ein prächtiges Herbstkonzert. Foto: Michael Dahlke

Oberhausen.   Ein glänzendes Herbstkonzert sorgte in der vollen Luise-Albertz-Halle für die festliche Einstimmung auf das 150-jährige Bestehen des Chores 2018.

Üblicherweise werden Jubiläen ja gefeiert, wenn sie fällig sind. Wenn man aber 150 Jahre alt wird, ist es schon verständlich, dass man mit dem Jubeln schon ein Jahr vorher beginnt.

So hat es der Sängerbund Gutehoffnungshütte Sterkrade 1868 unter Leitung seines Dirigenten Volker Buchloh am Sonntag in der voll besetzten Luise-Albertz-Halle gehalten. Und da auch zu einer ordentlichen Geburtstags-Vorfeier illustre Gäste gehören, waren auch die Oberhausener Sopranistin Laura Albert, der Pianist Christoph Greven und die inzwischen auch schon zehn Jahre alten „MAN Turbo Voices“ mit von der Partie, die als gemischter Chor an der Seite des einstigen Werkschores für zusätzliche klangliche Aufhellung sorgten.

Dirigent Christoph Greven im Dauereinsatz

Laura Albert begann mit Mozart, zeigte dann aber, dass ihre eigentliche Domäne das Musical ist. Besonders gefallen konnten auch ihre Soloeinlagen im Zusammenwirken mit dem Chor. Nach heftigem Beifall kam sie nicht ohne Zugabe von der Bühne. Begleitet wurde sie, wie auch die Chöre, vom Pianisten Christoph Greven, der während des gesamten Konzertes zuverlässig im Dauereinsatz war.

Die beiden Chöre zeigten teils beachtliche Darbietungen aus den weiten Genres der volkstümlichen Klassik übers Operetten-Fach bis zu Gospel und Pop. In Erinnerung bleiben etwa Sätze wie Zelters humoristisches „Meister und Gesell“, die raffiniert gesetzten „Spanischen Nächte“, das „Halleluja“ oder das swingende „Little David“.

Buchloh mit Entertainer-Qualitäten

Prägend für das gesamte Vorjubiläums-Konzert aber war die Moderation durch Volker Buchloh, der mit seinen Entertainer-Qualitäten das Geschehen auf der Bühne in die Nähe einer Show rückte, worunter allerdings Präzision, innere Spannung und Intensität doch ein wenig litten – nicht aber die gute Stimmung, die nach gemeinsamem Schlusslied noch Zugaben erforderte.

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