Rettungkräfte bedrängt

Riesentumult nach Unfall mit Kind (9) in Oberhausen

Sieben Streifenwagen rückten zu dem vergleichsweise harmlosen Verkehrsunfall aus. An der Unfallstelle diskutierten etwa 30 Personen lautstark und turbulent über den Unfall. Außerdem behinderten die Menschen die Rettungskräfte bei ihrer Arbeit.

Foto: Michael Kleinrensing

Sieben Streifenwagen rückten zu dem vergleichsweise harmlosen Verkehrsunfall aus. An der Unfallstelle diskutierten etwa 30 Personen lautstark und turbulent über den Unfall. Außerdem behinderten die Menschen die Rettungskräfte bei ihrer Arbeit. Foto: Michael Kleinrensing

Oberhausen.  Junge Frau hatte Neunjährigen angefahren. Weil rund 30 Menschen Rettungskräfte bedrängten, musste die Polizei sieben Streifenwagen schicken.

Bei einem Unfall auf der Osterfelder Straße/Ecke Arminstraße ist Dienstagnachmittag gegen 16.55 Uhr ein neunjähriger Junge verletzt worden. Der Junge wollte wohl nach Angaben der Polizei bei Grün die Osterfelder Straße überqueren – und wurde im Stop-and-Go-Verkehr von einer 23-jährigen Pkw-Fahrerin aus Oberhausen verletzt.

Im Krankenhaus erwiesen sich die Verletzungen nach einer ersten Einschätzung als zum Glück nicht so schwer. Kurios: Als die Polizei eingriff, diskutierten etwa 30 Personen lautstark und turbulent über den Unfall. „Die aufgeheizte Situation machte den Einsatz von sieben Streifenwagenbesatzungen erforderlich. Letztendlich konnten die Personen beruhigt werden“, heißt es dazu im Einsatzbericht der Oberhausener Polizei. Die Streitenden hatten laut Polizei auch die Rettungskräfte bei der Versorgung des verletzten Jungen bedrängt.

Die Osterfelder Straße musste für fast anderthalb Stunden in Richtung Centro gesperrt werden, der Verkehr wurde noch vor der Eisenbahnunterführung umgeleitet. Angesichts des Feierabendverkehrs gab es erhebliche Rückstaus.

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