Schulprojekt

Richtfest gefeiert – bald mehr Platz an Königshardter Schule

Mit Gitarrenbegleitung gab der Schulchor ein Ständchen.

Mit Gitarrenbegleitung gab der Schulchor ein Ständchen.

Foto: Martin Möller / Martin Möller / Funke Foto Services

Oberhausen.  Die Kinder dichteten sogar eine neue Strophe für das Schullied – bald geht der Erweiterungsbau an der Hartmannschule in Betrieb.

Nach vielen Monaten der Provisorien und Entbehrungen können Schüler und Lehrerkollegium der Hartmannschule in Königshardt endlich wieder aufatmen. Die Zeit der Einschränkungen ist bald vorüber. Stattdessen stand jetzt ein freudiges Ereignis auf dem Plan: das Richtfest für den 1,5 Millionen Euro teuren Neubau, der rund 390 Quadratmeter Nutzfläche mit Mehrzweckraum, Differenzierungsraum und zwei Gruppenräumen.

Die Vorfreude ist groß

Dort, wo sich noch vor einiger Zeit der marode Schulpavillon befunden hat, nimmt aktuell der Erweiterungsneubau Konturen an. Zwar versteckt sich das langersehnte Bauwerk immer noch hinter einem allumfassenden Gerüst, die Räume können jedoch voraussichtlich zum kommenden Schuljahr 2019/2020 in Betrieb genommen werden.

Die Vorfreude auf die mit dem neugewonnenen Platz einhergehenden Möglichkeiten ist bei allen Beteiligten sichtlich groß.

Punkt 14 Uhr eröffnete der Schulchor das Richtfest mit dem Schullied. Eigens für diesen besonderen Anlass wurde eine weitere Strophe hinzu gedichtet, in welcher die Kinder ihre gespannten Erwartungen an das neue Gebäude besingen: „Nach dem Sommer ist es so weit und alle sind bereit!“

Stetiger Wandel auf dem Schulgelände

In den letzten Jahren habe sich das Gelände der Hartmannschule in einem stetigen Wandel befunden, erinnert Schulleiter Lutz Kruska. Schon 2015 wurde der Schulhof, dank der Unterstützung vieler Förderer, um ein kleines Sportfeld mit Kunstrasen ergänzt. Dieser kleine „Affenkäfig“ erfreue sich seither größter Beliebtheit. Außerdem sei die Küche in diesem Schuljahr saniert worden, was die Nachmittagsbetreuung vor zeitweilige Schwierigkeiten gestellt habe. Nun sollen neben der neuen Hauptattraktion, dem Erweiterungsbau, noch einige Spielgeräte folgen.

Tradition und Moderne

Auch Oberbürgermeister Daniel Schranz zeigte sich zufrieden ob des geglückten Bauprojekts, verwirklicht mit Hilfe des Kommunalinvestitionsförderungsgesetz. Mit der Bildungsinfrastruktur gehe es in Oberhausen voran, was auch durch das Programm „Gute Schule 2020“ ermöglicht werde.

Architekt Wilhelm Hausmann wertet das Projekt als geglückte Verbindung von Tradition und Moderne. So füge sich die verwendete Klinkerfassade optisch ideal in das Königshardter Ortsbild ein. Auch energetisch sei ein hoher Standard verwirklicht – schließlich war der alte Schulpavillon auch wegen seiner energetischen Ineffizienz abgerissen worden, wobei die Abbruchkosten in der 1,5-Millionen-Euro-Investition bereits enthalten sind.

Jetzt freut sich die gesamte Schulgemeinde auf den Start des neuen Schuljahres, wenn der Erweiterungsbau mit schulischem Leben gefüllt wird. „Wenn wir dann noch die versprochene digitale Ausstattung bekommen, wäre das super“, sagt Lehrerin Petra Müller. Bis dahin heißt es: nur noch einige wenige Wochen warten.

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