Bildung

Richtfest für Anbau am Heine-Gymnasium - Eröffnung im Herbst

Zuwachs für das Oberhausener Heinrich-Heine-Gymnasium: Am Mittwoch feierten Handwerker und Vertreter von Stadt und Schule das Richtfest für den Anbau.

Zuwachs für das Oberhausener Heinrich-Heine-Gymnasium: Am Mittwoch feierten Handwerker und Vertreter von Stadt und Schule das Richtfest für den Anbau.

Foto: Kerstin Bögeholz / FUNKE FotoServices

Alt-Oberhausen.  Mit einem zweigeschossigen Anbau rüstet sich das Heinrich-Heine-Gymnasium für das schulische Ganztagsangebot. Großes Schulfest im Herbst geplant.

Das Heinrich-Heine-Gymnasium wächst - und das lässt sich an der Lohstraße schon deutlich erkennen: Am Mittwochmittag kündigte der Richtspruch von Zimmermann Thorsten Grünewald große Ereignisse an. Auf einer Grundfläche von 300 Quadratmetern geht der Bau des zweigeschossigen Gebäudes in die finale Phase.

Zum Richtfest blickte Schulleiter Marcus Kortmann bereits voraus - und zurück. Dabei lobte er die Handwerker für ihre bisher geleistete Arbeiten am Rohbau. Aber auch für das geduldige Zurückwerfen von unzähligen Fußbällen gab es anerkennende Worte. Die Baustelle grenzt an den Schulhof. Über den Bauzaun segelte folglich auch so manches Spielgerät.

Das zusätzliche Gebäude soll vor allem das Ganztagsangebot des Gymnasiums unterstützen. „Als voll ausgebautes Ganztagsgymnasium benötigen wir dringend das Raumangebot mit vielfältigen Möglichkeiten für individuelles und vielfältiges Lernen, die mit den neuen Räumlichkeiten geschaffen werden“, erklärt Schulleiter Kortmann. Im Anbau sollen im Erdgeschoss des Gebäudes die Ganztagsräume entstehen und in der ersten Etage drei Klassenräume und zwei Differenzierungsräume.

Schulfest eröffnet Neubau

Der Neubau war nötig geworden, weil bestehende Pavillons nicht energetisch waren. Die Pavillons wurden abgerissen, bevor im September des vergangenen Jahres der Spatenstich für den Neubau erfolgen konnte. Ein genaues Datum für die Eröffnung gibt es zwar noch nicht. Allerdings visiert die Schule das kommende Schuljahr an. Spätestens im Herbst soll alles fertig sein und mit einem großen Schulfest gefeiert werden.

„Bis zum Sommer werden die Arbeiten abgeschlossen sein“, heißt es von Seiten des Oberhausener Gebäudemanagements (OGM). „Durch den Erweiterungsbau, der sich an den Altbau anschließt, entsteht am Heinrich-Heine-Gymnasium eine Verbindung aus Tradition und Zukunft“, sagt OGM-Geschäftsführer Hartmut Schmidt. Der Anbau ist architektonisch in ein Gesamtkonzept eingegliedert worden. Der Neubau verbindet somit den Altbau mit der Aula sowie dem Außenbereich. Dahinter gibt es eine Wiese samt einer kleinen Versammlungsstätte, die als Steinhalbkreis „Thing“ konzipiert ist. Auch ein Multicourt für sportliche Aktivitäten steht in der Nähe bereit.

Fördermittel des Landes NRW

Der Bau des Heine-Zuwachses soll einschließlich der Planung und Einrichtung rund 2,673 Millionen Euro kosten. Aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen wird die Arbeit finanziert. „Durch das Kommunalinvestitionsförderungsgesetz und das Finanzierungsprogramm ‚Gute Schule 2020‘ bieten sich für Oberhausen gute Möglichkeiten, die hiesige Schullandschaft baulich und technisch weiter zu entwickeln“, freut sich Oberbürgermeister Daniel Schranz, der selbst einst als Schüler am Heinrich-Heine-Gymnasium büffelte.

Das Oberhausener Unternehmen Geese Bau GmbH kümmert sich um den Rohbauarbeiten. Planung und Bauleitung der Gesamtmaßnahme wird durch das Architekturbüro Feja & Kemper aus Recklinghausen ausgeführt. Die Fensterscheiben sind bereits eingesetzt worden. Spannend werde es künftig, wenn 15 bis 20 Gewerke gleichzeitig im Gebäude tätig sind. Der Bau führt ebenfalls in die Tiefe und ist komplett unterkellert.

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