Rätselhafter Fall

Polizei stellt aktive Suche nach vermisstem Stefan K. ein

Aufrufe des Freundeskreises mit der Bitte um Hinweise – hier am S-Bahnhof Düsseldorf-Zoo.

Aufrufe des Freundeskreises mit der Bitte um Hinweise – hier am S-Bahnhof Düsseldorf-Zoo.

Oberhausen/Düsseldorf.   Nicht einmal das Handy eines 35-jährigen Oberhauseners ist wieder aufgetaucht. Von Stefan K. fehlt seit einem Besuch in Düsseldorf jede Spur.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Die Hoffnung, einen seit zwei Wochen vermissten Oberhausener unversehrt wiederzufinden, wird immer geringer. An etlichen Stellen in Düsseldorf, an denen Stefan K. zuletzt gesehen worden war, hat sein Freundeskreis inzwischen Aufrufe plakatiert.

Am Wochenende suchten Polizisten noch einmal die Orte in der Altstadt der Landeshauptstadt auf, wo sich seine Spur verlor. Obwohl die Beamten mit Fotos gezielt nach dem Vermissten fragten, ergab auch diese Aktion „keine konkreten Hinweise“ auf einen möglichen Verbleib des 35-Jährigen, sagte der Oberhausener Polizeisprecher Tom Litges. „Wir werden unsere aktiven Maßnahmen nun einstellen.“ Einige bislang eingegangene Hinweise würden aber noch abgearbeitet.

Handy zuletzt im Hafengebiet geortet

Die Ursache für das Verschwinden des Oberhauseners ist weiter völlig unklar. Ein Unglücksfall ist ebenso möglich wie eine Straftat, der Stefan K. zum Opfer gefallen sein könnte. Dass der 35-Jährige sich aus freien Stücken „abgesetzt“ haben könnte, erscheint unwahrscheinlich. Stefan K. gilt als bodenständig und in der Region fest verwurzelt.

Der Vermisste hatte sich am Sonntag, 3. Dezember, gegen 1.15 Uhr nach einer privaten Weihnachtsfeier in der Altstadt von seinen Arbeitskollegen verabschiedet und auf den Nachhauseweg gemacht. Möglicherweise wollte er zum Hauptbahnhof. Sein Handy wurde allerdings zuletzt in einem Industriegebiet im Düsseldorfer Hafen geortet – von der Altstadt aus liegt der in entgegen gesetzter Richtung. Mit Spürhunden wurde in dem unübersichtlichen Areal nach dem Vermissten gesucht. Außerdem waren ein Hubschrauber und die Wasserschutzpolizei im Einsatz. Aber auch das Mobiltelefon bleibt weiter spurlos verschwunden.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik