Protest gegen Rechte

Polizei erteilt bei Demos in Sterkrade einen Platzverweis

Das Technische Rathaus – Ziel der Rechts-Demo.

Das Technische Rathaus – Ziel der Rechts-Demo.

Foto: Gerd Wallhorn

Oberhausen.  Als „weitgehend friedlich“ bewertet die Polizei die zeitgleichen Demos der Partei Die Rechte und des Runden Tisches gegen Rechts in Sterkrade.

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„Weitgehend friedlich und ohne größere Zwischenfälle“, überschreibt die Oberhausener Polizei ihren Bericht zur Demo von Rechtsextremisten in Sterkrade.

Ab 16.40 Uhr versammelten sich demnach weniger als 20 Teilnehmer zu einer Kundgebung der Partei „Die Rechte“ auf der Bahnhofstraße. Zeitgleich fanden sich rund 30 Teilnehmer des Bündnisses „Runder Tisch gegen Rechts“ zu einer Gegenveranstaltung in Sichtweite ein. Gegen 17.40 Uhr waren beide Kundgebungen beendet.

Andere Menschen beleidigt und bespuckt

Zentrales Ziel der Polizei war es, den störungsfreien Verlauf der gegensätzlichen Versammlungen zu gewährleisten und gewalttätige Auseinandersetzungen zu verhindern. Insgesamt verliefen beide Versammlungen weitgehend friedlich. In einem Fall erteilten die Polizisten einem Störer einen Platzverweis und leiteten ein Strafverfahren ein. Er hatte andere Versammlungsteilnehmer massiv beleidigt und bespuckt.

Nach Beendigung der Kundgebungen versuchten „Personen aus dem linken Spektrum“, wie es in der Mitteilung der Polizei heißt, die Abfahrt der anderen ehemaligen Kundgebungsteilnehmer zu behindern. Sie wurden durch Polizisten daran gehindert. Bei diesem Polizeieinsatz drohte „ein Störer“ so die Polizei mit einem Messer. Der Mann wurde überwältigt, festgenommen und in das Polizeigewahrsam gebracht. Gegen ihn wurde ebenso Strafanzeige erstattet, wie gegen einen weiteren Störer, der Beamte nach Angaben der Polizei im Rahmen dieser Aktion massiv beleidigt hatte.

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