Interkultur

Party für den Interkulturellen Kalender steigt in Oberhausen

Druckfrisch – wenn auch um vier Wochen verspätet: der „Interkulturelle Kalender 2020 des Ruhrgebiets“.

Druckfrisch – wenn auch um vier Wochen verspätet: der „Interkulturelle Kalender 2020 des Ruhrgebiets“.

Foto: Interkultur Ruhr

Oberhausen.  Im von Kitev bespielten „Unterhaus“ gibt’s am 22. Januar zum druckfrischen Printprodukt auch Livemusik bei freiem Eintritt.

Klingt ein bisschen wie ein verfrühter Aprilscherz – doch jetzt, in der bereits vierten Woche des neuen Jahres, kündigt „Interkultur Ruhr“ seinen Interkulturellen Kalender des Ruhrgebiets an. Das für den Januar schon bald veraltete Printprodukt lädt ein auf eine Reise durchs Jahr zu spannenden Orten vieler Kulturen und Gemeinschaften.

Der Kalender geht Gedanken und Erfahrungen verschiedener interkultureller Akteure nach und gibt monatliche Reisetipps und Anregungen für eigene Besuche, Begegnungen und Streifzüge durch die Region. Am Mittwoch, 22. Januar, um 18 Uhr wird der Interkulturelle Kalender im „Unterhaus“ des Hochhauses Friedrich-Karl-Straße 4 vorgestellt.

Kalender als Werkzeug für den interkulturellen Dialog

Das Ruhrgebiet als Heimat für Menschen aus über 200 Herkunftsländern ist eine der vielfältigsten Regionen in Europa und durch Migration und die mit ihr verknüpfte Industriegeschichte geprägt. Viele verschiedene Gemeinschaften von Menschen sind in den 53 Städten der Metropole Ruhr zu Hause und gestalten das kulturelle Leben mit. Einblicke in diese vielfältigen Aktivitäten gibt Interkultur Ruhr mit dem „Interkulturellen Kalender 2020 des Ruhrgebiets“.

Das Projekt entstand in Zusammenarbeit mit Mehmet Bingöllü aus Essen, der bereits seit den 1980er Jahren Kalender als Werkzeug für den interkulturellen Dialog publiziert hat. In einer Sonderedition setzt Interkultur Ruhr diese Arbeit mit ihm fort und verknüpft sie mit aktuellen Themen und den Fotografien von Fatih Kurceren aus Oberhausen.

Zum Auftakt laden die Beteiligten mit „Yalla(h) 2020“ zu Kitev (Kultur im Turm e.V.) ins „Unterhaus“ ein, um das Erscheinen des Interkulturellen Kalenders zu feiern, mit Speis und Trank, sowie mit Livemusik von Afrika NO und Marisa Álvarez / Josué Partida. Der Eintritt ist frei.

Kostenlos gibt’s auch den Interkulturellen Kalender online unter interkultur.ruhr

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