Bezirksvertretung

OGM saniert das Stadtmittehaus in Sterkrade

Zuletzt vor 40 Jahren umfassend saniert: das Stadtmittehaus.

Zuletzt vor 40 Jahren umfassend saniert: das Stadtmittehaus.

Foto: Tom Thöne

Sterkrade.  Die Stadt investiert 1,2 Millionen Euro in das 90 Jahre alte Gebäude. Elektronik, Lüftung, Toiletten und Aufzüge werden erneuert.

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Es wird als Stadtmittehaus bezeichnet und ist als Sitz des Modehauses Lantermann an der Ecke Bahnhofstraße/Steinbrinkstraße nicht zu übersehen. Zum verwinkelten Komplex gehört aber auf der Rückseite, von der Finanzstraße aus, auch der Theatersaal der Kleinstädter Bühne. Für rund 1,2 Millionen Euro saniert die Stadt den Komplex in diesem Jahr. Das wurde jetzt der Bezirksvertretung mitgeteilt.

Vor 90 Jahren wurde das Gebäude errichtet, vor 40 Jahren zuletzt umfassend modernisiert. 2010 war die innere Decke des Theatersaal saniert worden. Jetzt müssen dort Stahlstützen und das Dach erneuert werden. Im Vordergebäude, dem Wohn- und Geschäftshaus, soll die obere Etage vom Modehaus Lantermann künftig mit einem Aufzug erreichbar sein. Die Schaufenster sollen Sonnenschutz erhalten. Auch die Elektronik wird erneuert, die Lüftungsanlage erhält eine Schalldämmung nach außen, WC-Anlagen werden saniert.

Manuel Prohl (SPD) freute sich in der Bezirksvertretung darüber, dass auch die anderen Mieter etwas von der Modernisierung haben. Dann gab es zwischen SPD und CDU einen kurzen Schlagabtausch darüber, dass zwar die SPD mit ihrem ehemaligen OB-Kandidaten Apostolos Tsalastras die Modernisierung versprochen habe, sie jetzt aber unter einem CDU-OB durchgeführt werde. Werner Nowak (Offen für Bürger) fragte nach dem Zustand der bereits vorhandenen Aufzüge im Haus. Sie seien zwar alt, aber in Ordnung, hieß es. Die Sanierung wird von der OGM durchgeführt.

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