Pfeffer

Oberhausenerin verkauft ausgefallene Pfeffersorten

Lilla Stamm ist mit ihrem Gewürzstand auf den Wochenmärkten in Oberhausen zu finden.

Lilla Stamm ist mit ihrem Gewürzstand auf den Wochenmärkten in Oberhausen zu finden.

Foto: Gerd Wallhorn / FUNKE Foto Services

Oberhausen.   Die Gewürzhändlerin Lilla Stamm hat für jeden den passenden Pfeffer parat. Warum Knoblauch-Chili-Pfeffer auch für Instagram interessant ist.

Honig-Rum-Pfeffer, Knoblauch-Chilipfeffer, Zwiebelpfeffer und sogar Orangenpfeffer – solch außergewöhnliche Pfeffersorten hat die Oberhausener Gewürzhändlerin Lilla Stamm im Angebot. Auf den städtischen Wochenmärkten verkauft sie ihre bunte Pfeffervielfalt, die aus dem Hause des Online-Gewürzhandels „Beckers Beste“ stammt. Welcher Pfeffer für sie der Beste ist, kann sie allerdings nicht sagen. „Es kommt beim Kochen und Würzen auf zu viele Dinge an, da kann man pauschal nicht den besten Pfeffer nennen“, sagt sie.

Der etwas ausgefallene Orangenpfeffer beispielsweise passe am besten zu Geflügel, Fisch, Salaten, Steaks und Soßen – ein Allrounder also. Lilla Stamm betont, dass man gerade beim Würzen eines Steaks immer erst nach dem Braten oder Grillen das Gewürz hinzufügen sollte. So komme es besser zur Geltung.

Bunter Pfeffer gut für Food-Blogger geeignet

Für Freunde der mediterranen Küche könnte Knoblauch-Chili-Pfeffer interessant sein. Denn besonders für italienische Gerichte, denen man einen scharfen Geschmack verleihen möchte, eignet er sich laut der Expertin perfekt. Wer es gerne hat, wenn das Essen nicht nur gut schmeckt, sondern auch nett aussieht, der sollte zum bunten Pfeffer greifen. Die Mischung aus weißem Pfeffer, schwarzem Pfeffer, grünem Pfeffer und rosa Beeren vermag jedes Essensbild in sozialen Netzwerken wie Instagram ungemein aufzuwerten. Geschmacklich sei die Mischung zwar sehr intensiv, aber nicht allzu scharf, meint Lila Stamm.

Pfeffermühle: teuer ist nicht zwingend besser

Wichtig sei außerdem, dass der Pfeffer frisch gemahlen wird. Denn nur dann würden die ätherischen Öle ihre Aromen entfalten. Lila Stamm empfiehlt dazu am besten eine Pfeffer-Mühle mit Keramik-Mahlwerk. Der Preis spiele dabei keine Rolle. „Teuer heißt nicht gleich besser“, sagt die Gewürz-Expertin. Ein Fehler sei es dennoch sich immer wieder auf billige Einweg-Mühlen einzulassen.

Händlerin empfiehlt verstellbares Mahlwerk

„Der niedrige Preis ist zwar verlockend, doch mit einer wiederbefüllbaren Mühle kommt man auf Dauer günstiger weg.“ Und gerade für Pfeffer-Liebhaber, die ihre Pfeffermühle häufig mit verschiedenen Sorten befüllen, sei eine Mühle mit verstellbarem Mahlwerk von Vorteil. „Pfefferkörner sind häufig verschieden groß und haben unterschiedliche Konsistenzen“, erklärt Stamm. „Wenn das Mahlwerk verstellbar ist reduziert man das Risiko, dass die Mühle kaputt geht, oder verklebt.“

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