Weihnachtsmärkte

Oberhausener Weihnachtswald öffnet am Wochenende länger

Mitarbeiter der OGM  sind schon dabei, den  Weihnachtswald aufzubauen. 

Foto: Kerstin Bögeholz

Mitarbeiter der OGM sind schon dabei, den Weihnachtswald aufzubauen.  Foto: Kerstin Bögeholz

Oberhausen.  Das Programm soll auch jüngeres Publikum ansprechen. Bayerische Alm wird aufgebaut. Auch in Osterfeld gibt es erstmalig einen Weihnachtswald.

Die einen sprechen vom niedlichsten Weihnachtsmarkt im Ruhrgebiet, die anderen sehen den Weihnachtswald in der Oberhausener Innenstadt kritisch, weil das Angebot nicht zeitgemäß sei und die Kosten ziemlich hoch seien. Zwischenzeitlich stand der Weihnachtswald auf der Kippe, die Kosten sollten zusammengestellt und überprüft werden.

Doch auch in diesem Jahr wird er stattfinden – zum inzwischen zwölften Mal und mit einem veränderten Konzept. Und die Idee scheint Nachahmer zu finden, denn auch in Osterfeld soll es erstmalig einen Weihnachtswald geben.

100 000 Euro Kosten

Das vorweihnachtliche Vergnügen kostet 100 000 Euro, gibt Oberhausens Planungsdezernentin Sabine Lauxen auf Anfrage der Redaktion an. Im Dezember 2016 einigten sich Politik und Stadtverwaltung darauf, die Kosten zu prüfen. Die Summe werde durch Sponsorengelder und Mieteinnahmen aufgebracht. Sie habe sich nicht verändert, wohl aber sei an dem Konzept gefeilt worden, erklärt Lauxen, die sich dadurch eine Verbesserung verspricht.

Vom 21. November bis 23. Dezember verwandelt sich der Altmarkt in ein Winterdorf. 231 Fichten werden den Platz säumen, Rindenmulch wird ein warmes Fußbett bereiten. Aber dieses Mal wird gegenüber der Bühne sogar eine bayerische Alm aufgebaut, die für mehr Gemütlichkeit sorgen soll.

Bühnenprogramm dauert zwei Stunden länger

Außerdem soll das Bühnenprogramm freitags und samstags zwei Stunden länger dauern – bis 22 Uhr. Bisher war regulär um 20 Uhr Schluss, jetzt soll die Show bis 22 Uhr dauern dürfen. Auch die Imbiss- und Ausschankbetriebe werden freitags und samstags bis 22 Uhr geöffnet haben. Um verstärkt die unter 30-Jährigen anzusprechen, werde das Programm insbesondere für den Freitag- und Samstagabend verändert, schildert Lauxen ohne Details zu nennen.

Für die Kinder wird der Weihnachtsmann in diesem Jahr täglich vor Ort sein. Sabine Lauxen ist sich sicher, dass es auch 2018 wieder einen Weihnachtswald geben wird: „Wir werden jedes Jahr besser!“

Die Weihnachtswald-Idee scheint indes weitere Anhänger in der Stadt zu finden: Die Osterfelder Werbegemeinschaft (Wego) wird in diesem Jahr bis zum 27. November rund hundert Tannenbäume aufstellen, für die Firmen, Einzelpersonen, Kindergarten- oder Schulgruppen die Patenschaft übernehmen und sie schmücken.

Auch interessant
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik